"Men in Black"?: NASA sucht "obersten Planetenschützer"

"Men in Black"?: NASA sucht "obersten Planetenschützer"

Die NASA offeriert ein galaktisches Angebot: Die Weltraumbehörde sucht derzeit nach einem "Planetary Protection Officer", einem "obersten Planetenschützer". Geht es damit bei der NASA etwa so zu wie im Hollywoodstreifen "Men in Black"?

Nicht wirklich. Das, was sich zunächst nach ausgedachter Science-Fiction anhört, ist ein ernstgemeintes Jobangebot der NASA. Liest man sich die Stellenbeschreibung zum "Planetary Protection Officer" genauer durch, klingt der Job in der Praxis eher unspektakulär.

Was sind die Aufgaben des "Planetary Protection Officers"? Der "oberste Planetenschützer" ist dafür verantwortlich, dass kein biologisches Material von der Erde auf einen anderen Himmelskörper gelangt. Der Schutz geht aber auch in die andere Richtung: Der Auserwählte hat auch die Aufgabe, dass außerirdische Mikroorganismen nicht unkontrolliert auf die Erde gebracht werden.

Und was sind die Voraussetzungen für den Job? Laut dem "Independent Magazin" ist die US-Bürgerschaft verpflichtend. Auch wünscht sich die NASA einen anerkannten Bachelor-Abschluss in Ingenieurwissenschaften, Biologie, Physik, Computerwissenschaften oder Mathematik. Außerdem sollte der Bewerber bereits drei Jahre Berufspraxis haben.

Das, was lockt, ist ein dicker Gehaltscheck: Dem "Planetary Protection Officer" winkt für den Vollzeit-Job ein stolzes Jahresgehalt von 180.000 US-Dollar. Die Anstellung ist zunächst auf drei Jahre beschränkt, kann aber um zwei weitere Jahre verlängert werden.