Meldepflichtverstöße: Biathlet Rastorgujevs verpasst Olympia

·Lesedauer: 1 Min.
Meldepflichtverstöße: Biathlet Rastorgujevs verpasst Olympia
Meldepflichtverstöße: Biathlet Rastorgujevs verpasst Olympia

Der lettische Biathlet Andrejs Rastorgujevs bleibt wegen drei Meldepflichtverstößen für Dopingkontrollen innerhalb von zwölf Monaten gesperrt und verpasst die Olympischen Winterspiele in Peking (4. bis 20. Februar 2022).

Die Anti-Doping-Abteilung des Internationalen Sportgerichtshofs CAS verkürzte die Sperre des 33-jährigen am Freitag allerdings wegen „des geringeren Verschuldens des Athleten in Bezug auf den dritten Meldepflichtverstoß“ von 24 auf 18 Monate.

Die Sanktion beginnt rückwirkend am 11. März 2021. Alle Resultate von Rastorgujevs ab dem 1. Juli 2020 werden jedoch gestrichen, unter anderem verliert er damit seine Goldmedaille im Einzel von der EM 2021.

Der WM-Sechste von 2019 in der Verfolgung kann innerhalb von 21 Tagen nach Erhalt der Mitteilung über den endgültigen Schiedsspruch Berufung einlegen.

Laut Welt-Anti-Doping-Code sind Athleten dazu verpflichtet, ihren Aufenthaltsort richtig anzugeben und somit jederzeit für mögliche Dopingkontrollen zur Verfügung zu stehen.

Erweisen sich die Angaben als falsch und der Sportler wird bei einer unangekündigten Kontrolle nicht angetroffen, wird dies als Versäumnis des Athleten ausgelegt.


Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.