"Wir melden uns vom Abgrund": Neues vom Abstiegskampf

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"Wir melden uns vom Abgrund": Neues vom Abstiegskampf
"Wir melden uns vom Abgrund": Neues vom Abstiegskampf

Der Abstiegskampf in der Fußball-Bundesliga steuert auf den Höhepunkt zu. Schalke steht als Absteiger fest, davor kämpfen Arminia Bielefeld, Werder Bremen und der 1. FC Köln ums sportliche Überleben. Einen wird es am Samstag erwischen. - So ist die Lage am Abgrund:

ARMINIA BIELEFELD (15./32 Punkte/24:52 Tore):

Der Underdog, der von der Pole Postion ins Abstiegsfinale startet, macht sich weiter Mut. Alle Profis sind an Bord, die Stimmung im Quarantäne-Trainingslager in der Klosterpforte in Marienfeld ist nach Angaben von Kapitän Fabian Klos bestens. Am Freitag macht sich der Tross auf die gut 500 km lange Reise nach Stuttgart. Die Erinnerungen an die Schwaben-Metropole sind positiv: 2008 machte die Arminia beim VfB den Klassenerhalt perfekt.

WERDER BREMEN (16./31/34:53):

#wirschaafendas - hinter diesem Hashtag sammeln sich die Fans der abstiegsbedrohten Hanseaten im Netz. Illustriert wird die Aktion durch eine skurrile Fotomontage: Auf den Körper von Angela Merkel wurde der Kopf von Thomas Schaaf montiert, dabei formt die Bundeskanzlerin mit den Händen die Werder-Raute. Wie der neue alte Bremer Trainer das alles findet, ist noch nicht bekannt. Vor fünf Jahren, in einer ähnlich prekären sportlichen Lage, hatte der Bremer Anhang rund um den Osterdeich eine Greenwhite-Wonderwall gebildet, um die Mannschaft zu unterstützen.

1. FC KÖLN (17./30/33:60):

Die Angst geht um in Müngersdorf. Ein Sieg muss unbedingt her gegen Schalke 04, und der hilft auch nur dann, wenn zumindest einer der beiden Konkurrenten nicht gewinnt. Der FC ist dennoch gut beraten, bloß auf sich zu schauen. Denn zwar gab es einen ziemlich messbaren Friedhelm-Funkel-Effekt - Köln gewann gegen RB Leipzig (2:1) und gleich danach in Augsburg (3:2) - doch mittlerweile scheint er verpufft. Gegen Freiburg (1:4) und bei Hertha BSC (0:0) kämpfte die Mannschaft vor allem mit sich selbst. Immerhin: Der zuletzt verletzte Kapitän Jonas Hector kehrt am Samstag zurück.

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