Melania Trump im weißen Anzug im US-Kongress – eine geheime Botschaft?

Melania Trump kam im weißen Anzug zur Rede ihres Mannes, Donald Trump. (Bild: ddp Images)

In den vergangenen Wochen wurde viel über angebliche Eheprobleme der Trumps spekuliert. Umso mehr überraschte Melania Trump nun mit ihrem Auftritt im US-Kongress. Vor allem der Look der First Lady wurde im Netz wild diskutiert.

Nur Minuten, bevor Donald Trump seine Rede zur Lage der Nation vor dem US-Kongress halten wollte, legte Melania Trump einen filmreifen Auftritt hin. In einem teuren, strahlendweißen Designer-Anzug trat die First Lady vor die Senatoren und geladenen Gäste. Freudestrahlend setzte sie sich in die erste Reihe, während der Rest des Saales ihr applaudierte.

Der Besuch im Kapitol war ihr erster Auftritt, seitdem die US-Medien von einer angeblichen Affäre zwischen Donald Trump und dem Pornostar Stormy Daniels berichtet hatten. Melania Trump hatte sich daraufhin aus der Öffentlichkeit zurückgezogen und sogar Auslandstermine mit ihrem Ehemann abgesagt.

Dass sie nun in einem derart auffälligen Look zu einem für Trump extrem wichtigen politischen Termin erscheint, inspiriert die User zu allerlei Spekulationen. Wollte die First Lady gar eine Botschaft übermitteln?

Der elegante Look der Präsidentengattin bestand aus einem Hosenanzug von Christian Dior, einer seidenen Bluse von Dolce & Gabbana und Nude-Heels aus dem Hause Christian Louboutin. Einige Twitter-Nutzer sahen einen direkten Vergleich zum Look von Kesha, die bei den diesjährigen Grammys im weißen Anzug aufgetreten war. Die Sängerin, die jahrelang von ihrem Produzenten Lukasz Gottwald misshandelt und missbraucht worden sein soll, hatte mir ihrem Song „Praying“ ein Zeichen für die „MeToo“-Bewegung setzen wollen.


Andere verglichen Melanias Anzug auch mit dem von Hillary Clinton, Donald Trumps Gegnerin der vergangenen Präsidentschaftswahl 2016. Schon bei Trumps erster Rede vor dem US-Kongress 2017 hatten Frauen als Zeichen des Protestes weiße Anzüge getragen, um an die Suffragetten-Bewegung zu erinnern, die zum Anfang des 20. Jahrhundert für das landesweite Frauenwahlrecht gekämpft hatte.

Hillary Clinton bei der dritten Präsidentschaftswahl-Debatte im Oktober 2016, im Hintergrund Donald Trump. (Bild: AP Images)

Zudem hatte es Melania Trump als erste First Lady in 17 Jahren gewagt, nicht an der Seite ihres Mannes in der Präsidentenlimousine ins Kapitol nach Washington D.C. zu fahren. Sie hatte sich dafür entschieden, alleine in den Saal zu treten. Auch nach der 80-minütigen Rede ihres Mannes verließ sie den Saal ohne ihn.

Andere gingen lieber auf die ewige Spekulation ein, Melanie Trump würde gegen ihren Willen an der Seite des US-Präsidenten leben. Und da sie nun plötzlich wieder in der Öffentlichkeit erschien, fragte ein Twitter-Nutzer ironisch: „Kann mal jemand nach Melania sehen? Ich glaube, sie wird gegen ihren Willen festgehalten.“


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