Mehrere Tausend Anträge auf Hilfen aus Bund-Länder-Fonds nach Flut

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Aufräumarbeiten in Stolberg (AFP/Bernd Lauter)

Drei Monate nach der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen sind in den beiden Bundesländern bereits mehrere tausend Anträge auf Hilfen aus dem Bund-Länder-Fonds gestellt worden. Nach Angaben der Landesregierungen vom Mittwoch waren es in Rheinland-Pfalz mehr als 8300 Anträge, in Nordrhein-Westfalen 5500. Seit Montag werden demnach in Rheinland-Pfalz die ersten Gelder aus dem Hilfsfonds ausgezahlt.

Nordrhein-Westfalens Bauministerin Ina Scharrenbach (CDU) sagte bei der Vorstellung eines Zwischenfazits zum Wiederaufbau, die Zahl der Anträge von Privathaushalten und Unternehmen der Wohnungswirtschaft seien sehr vielfältig: "Von der Erstattung des Haurats bis hin zum Komplettabgang von Gebäuden ist alles dabei."

Diesen Angaben zufolge haben sich bislang rund 15.800 Betroffene im Online-System registriert; 10.800 Anträge sind angelegt worden. Seit dem 1. Oktober werden demnach die Bewilligungen zu den Anträgen ausgesprochen.

In Rheinland-Pfalz hat die Landesregierung die ersten Mittel aus dem Bund-Länder-Hilfsfonds bereits ausgezahlt. "Es wurden über 8300 Anträge gestellt, 2000 schon fertig bewilligt und am Montag sind die ersten Gelder ausgezahlt worden", sagte die rheinland-pfälzische Umweltministerin Anne Spiegel (Grüne) am Mittwoch im Radio des Südwestrundfunks.

Hilfen für zerstörten Hausrat könnten deutlich schneller genehmigt werden als für ganze Gebäude oder Grundstücke. "Hier arbeiten alle mit Hochdruck, um genau das so schnell wie möglich alles hinzukriegen", sagte Spiegel.

ald/akr

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