"Es wird wieder mehr Zug gefahren": DB-Konzernsprecher gibt sich in TV-Interview zuversichtlich

teleschau
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Die Bahn hat in diesem Jahr durch die Coronakrise hohe Verluste einstecken müssen. Ein Konzernsprecher erklärte allerdings jetzt im "ARD-Mittagsmagazin", warum er sich um die Zukunft der Deutschen Bahn keine Sorgen mache.

Wer aktuell Zug fährt, muss nicht um einen Sitzplatz bangen: Die Abteile sind zum Großteil leer. Die Corona-Pandemie kostet der Deutschen Bahn etwa 13 Milliarden Euro, schätzt die Bundesregierung - weit mehr, als zunächst angenommen. Der Konzernsprecher der Deutschen Bahn blickt allerdings optimistisch in die Zukunft: "Wenn die Pandemie überwunden wird, werden die Menschen wieder zu uns kommen", erklärte Achim Stauß der Fernsehmoderatorin Nadia Kailouli in der jüngsten Ausgabe des "ARD-Mittagsmagazins" (jede zweite Woche, montags bis freitags, 13.00 Uhr).

Stauß sehe das Unternehmen weiterhin auf einem erfolgreichen Kurs. "Dieses Jahr hat es ja einen enormen Digitalisierungsschub gegeben, dieser Trend wird sich noch verstetigen, digitale Gesellschaften sind auch mobile Gesellschaften. Das heißt, es wird auch wieder mehr Zug gefahren", orakelte Stauß.

Außerdem sei der "Trend zum umweltfreundlichen Reisen mit der Bahn" ungebrochen, gab sich der Konzernsprecher zuversichtlich. Corona habe die Bilanzen zwar gedämpft, aber zur gleichen Zeit sei das Image der Bahn besser geworden. "Unsere Mitarbeiter haben toll mitgezogen, und die Kunden halten sich an die Maskenpflicht. Insofern bin ich optimistisch, dass wir die Wachstumsziele erreichen werden", so Stauß. Gespart werde nicht am Fahrgast, versicherte er. Die Bahn müsse "aus dieser unverschuldeten Notlage herauskommen, auch durch eigene Sparanstrengungen", ohne weitere Hilfen vom Staat, erklärte er.