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Mehr Todesopfer nach Erdbeben in Indonesien: 150 Personen werden weiter vermisst

Die Zahl der Todesopfer des schweren Erdbebens in Indonesien hat sich weiter erhöht.

Offiziellen Angaben des nationalen Katastrophenschutzes stieg sie bis Dienstag nachmittag Ortszeit auf 268.

Nach über 150 Vermissten wird weiter in den Trümmern gesucht.

Mehr als 1000 Menschen sind den Behörden zufolge zum Teil schwer verletzt.

"Ich bin in Tränen ausgebrochen", berichtet eine Überlebende, "und habe dann aber sofort meinen Mann und meine Kinder gepackt. Wenn wir nicht so schnell gewesen wären, wären wir wohl auch umgekommen. Das Haus bebte als würde es tanzen."

Die örtlichen Krankenhäuser sind überlastet, viele weniger schwer Verletzte müssen im Freien behandelt werden.

Es wird mit weiteren Opfern gerechnet.

Das Beben der Stärke 5,6 ereignete sich am Montagmittag im Westen der indonesischen Hauptinsel Java, rund 70 Kilometer östlich der Hauptstadt Jakarta. Auch dort war das Beben zu spüren gewesen, richtete jedoch keine nennenswerten Schäden an.

Indonesien liegt auf dem sogenannten pazifischen Feuerring, einem Vulkangürtel, der den Pazifik von drei Seiten umgibt und die geologisch aktivste Zone der Welt ist.