Mehr Nachhaltigkeit: G7 wollen Digitalisierung 'grüner' machen

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Die G7-Staaten wollen enger zusammenarbeiten, um die Digitalisierung klimaschonend zu gestalten. "Wir dürfen nicht den Fehler wiederholen, den wir bei der Industrialisierung begangen haben, dass man die Nachhaltigkeit hinten angestellt hat", sagte Bundesdigitalminister Volker Wissing zum Abschluss eines Treffens mit seinen G7-Amtskollegen am Mittwoch in Düsseldorf. Stattdessen müssten Themen wie das Recyceln von Hardware, der Schutz von Rohstoffen und die Senkung des Energieverbrauchs betrachtet werden.

"Beispielsweise neigen wir dazu, dass wir unser Essen fotografieren, und wenn man sich die Zahl der Fotos von Essen anschaut weltweit, kommt man auf einen enormen Energieverbrauch", sagte Wissing. Man müsse sich die Frage stellen, ob das wirklich notwendig sei. Insgesamt solle das Thema der Energieknappheit stärker ins Bewusstsein der Menschen gebracht werden.

Bei dem Treffen der Ministerinnen und Minister war der Krieg in der Ukraine ebenfalls ein zentrales Thema. "Vor allen Dingen, weil der Krieg eben nicht nur auf dem Boden der Ukraine stattfindet, sondern auch im Internet", sagte Wissing. Daher wollen die G7-Staaten der Ukraine mit Hardware unter die Arme greifen, um die dortige Cybersicherheit zu erhöhen. Welche Technik genau geschickt wird, ist noch unklar. Der ukrainische Amtskollege Mykhailo Fedorow, der online zugeschaltet war, habe angekündigt, eine Liste mit dem Hardware-Bedarf zu schicken.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.