Mehr Habilitationen von Frauen im vergangenen Jahr

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Mehr als die Hälfte der Habilitationen gab es laut Statistischem Bundesamt 2020 in der Fächergruppe Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften. (Symbolbild)
Mehr als die Hälfte der Habilitationen gab es laut Statistischem Bundesamt 2020 in der Fächergruppe Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften. (Symbolbild)

An deutschen Unis und Hochschulen haben im vergangenen Jahr 538 Frauen habilitiert - ein Anstieg um 11 Prozent im Vergleich zu 2019. Im Durchschnitt sind Habilitierte 41 Jahre alt.

Wiesbaden (dpa) - Im vergangenen Jahr haben 1533 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Habilitation an Universitäten und Hochschulen in Deutschland erfolgreich abgeschlossen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts war das ein Prozent mehr als im Jahr zuvor. Dabei sei der Frauenanteil gestiegen.

Während die Zahl der Habilitationen bei den Männern im Vergleich zum Vorjahr um 4 Prozent auf 995 Habilitierte zurückging, stieg sie bei den Frauen um elf Prozent auf 538 an. Für 2020 ergab sich ein Frauenanteil an den Habilitationen von 35 Prozent, das waren 3 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Im Jahr 2010 hatte der Frauenanteil noch bei 25 Prozent gelegen.

Mehr als die Hälfte der Habilitationen (55 Prozent) gab es den Angaben zufolge in der Fächergruppe Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften. Insgesamt 13 Prozent der Habilitationen entfielen auf den Bereich Mathematik und Naturwissenschaften. Knapp dahinter lagen mit einem Anteil von zwölf Prozent Habilitationen in Fächern der Geisteswissenschaften.

Das Durchschnittsalter der Habilitierten lag im Jahr 2020 bei 41 Jahren. Mit durchschnittlich knapp 42 Jahren waren Frauen geringfügig älter als Männer.

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