Mehr 'Cashback' an der Ladenkasse - Mehrheit nutzt Service aber nicht

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FRANKFURT/BONN (dpa-AFX) - Die meisten Verbraucher in Deutschland nutzen die Möglichkeit zum Geldabheben an der Ladenkasse nach wie vor nicht. Zwar erhöhte sich einer Kantar-Erhebung zufolge der Anteil derer deutlich, die sich zum Beispiel beim Einkauf im Supermarkt oder beim Bezahlen im Baumarkt mit Bargeld vom eigenen Konto versorgen. 58,7 Prozent von 1000 im Auftrag der Postbank befragten Erwachsenen jedoch machen von diesem sogenannten Cashback-Service keinen Gebrauch.

Bei der vorherigen Umfrage im April 2019 allerdings war der Anteil der "Cashback"-Verweigerer mit 72 Prozent noch weitaus größer. Die zur Deutschen Bank gehörende Postbank macht einen deutlichen Trend aus: Weil die Menschen wegen der Pandemie weniger unterwegs waren, hätten viele sich den Gang zum Geldautomaten oder zum Bankschalter gespart und stattdessen den Einkauf oder den Stopp an der Tankstelle genutzt, um sich mit Bargeld einzudecken.

Während 2019 gerade einmal 27 Prozent der Befragten angaben, "Cashback" zu nutzen, sagten dies bei der Umfrage im April dieses Jahres 41,3 Prozent. 33,1 (2019: 21) Prozent nutzen den Service nach eigenen Angaben ab und zu, regelmäßig tun dies 8,2 (2019: 6) Prozent.

In vielen Supermärkten, Drogerien oder Baumärkten ist das Geldabheben an der Ladenkasse bei einem Mindesteinkaufswert von meist 10 oder 20 Euro möglich. In der Regel kann ein Kunde höchstens 200 Euro mitnehmen. Den ausgezahlten Betrag bucht der Händler zusammen mit dem Einkaufswert vom Konto des Kunden ab.

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