Mehr als 140 Menschen nach Erdrutsch in China vermisst

Rettungskräfte am Ort des Erdrutsches in dem Dorf Xinmo im Kreis Mao in der südwestchinesischen Provinz Sichuan. Foto: He Qinghai/AP/Xinhua

Bei einem massiven Erdrutsch sind in Südwestchina mehr als 141 Dorfbewohner verschüttet worden. Wie das staatliche chinesische Fernsehen berichtete, rief Präsident Xi Jinping die Rettungsmannschaften zu größten Anstrengungen auf, um noch Überlebende zu finden.

Das Unglück passierte am Morgen im Kreis Mao in der südwestchinesischen Provinz Sichuan.

Es bot sich ein Bild der Zerstörung: Über hunderte Meter waren nur noch Geröllmassen und Felsen zu sehen. Hunderte von Helfern waren im Einsatz. Der Erdrutsch sei durch heftige Regenfälle ausgelöst worden, berichtete das Parteiorgan «Volkszeitung». Ob Chancen bestanden, noch jemanden lebend zu finden, war unklar.

Nach Angaben der Staatsmedien wurde das Dorf Xinmo mit rund 46 Haushalten verschüttet. Die Erdmassen hatten sich von einem hohen Berghang gelöst. Seit Wochen gehen in China bereits heftige sommerliche Regenfälle nieder, die jedes Jahr schwere Überschwemmungen und häufig auch Erdrutsche auslösen.

Das Unglück passierte in einer hügeligen Gegend von Sichuan, die von den Minderheiten der Tibeter und der Qiang bewohnt wird.

Seit Wochen gehen in China bereits heftige sommerliche Regenfälle nieder, die jedes Jahr schwere Überschwemmungen und häufig auch Erdrutsche auslösen. Das Unglück passierte in einer hügeligen Gegend von Sichuan, die besonders von den Minderheiten der Tibeter und der Qiang bewohnt wird.

Xinhua

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