Mehr als 3,5 Millionen Menschen bei New Yorker Thanksgiving-Parade

Einsatzkräfte in der Ostküstenmetropole

Millionen Menschen haben am Donnerstag in New York unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen die traditionelle Parade zum Thanksgiving Day verfolgt. In Medienberichten war von mehr als 3,5 Millionen Zuschauern die Rede, die den über 8000 Teilnehmern des Umzugs zujubelten: Blaskapellen, Tänzer, Clowns, Festwagen - dazu die riesigen aufblasbaren Comicfiguren. Viele Familien in den USA begehen den Feiertag an jedem vierten Donnerstag im November mit einem großen Truthahn-Essen.

Dieses Jahr folgte Thanksgiving nur wenige Woche nach dem Kleintransporter-Anschlag vom 31. Oktober auf einem New Yorker Radfahrweg. Dabei wurden acht Menschen getötet, unter ihnen viele ausländische Touristen.

Die Polizei war am Donnerstag mit einem ungewöhnlich großen Aufgebot im Einsatz. Auf dem vier Kilometer langen Marschparcours waren schwer bewaffnete Polizisten, besonders ausgebildete Sprengstoffhunde, Beobachterteams sowie Scharfschützen auf den Dächern postiert. An sensiblen Stellen waren Kipplastwagen geparkt, anderswo gab es Betonpoller.

Während in New York bei sonnigem Wetter eisige Temperaturen herrschten, gab es in Südkalifornien eine Hitzewelle. Bei 32 Grad Celsius verspeisten dort Familien ihren Truthahn.

US-Präsident Donald Trump richtete von seiner Mar-a-Lago-Residenz im Bundesstaat Florida Grüße per Video an die Truppen in Afghanistan, Bahrain, dem Irak und der Türkei sowie an die Soldaten auf der "USS Monterey", einem zur Fünften Flotte gehörenden Lenkwaffenkreuzer der US-Marine. Trump besichtigte auch eine Küstenwachstation, wo das Personal Thanksgiving feierte.