Mehr als 163.400 Corona-Nachweise in Deutschland

Eine Labortechnikerin bereitet Nasenabstriche für einen Test zur Ermittlung des Coronavirus in einem pathologischem Labor vor.

Neue Fallzahlen: Einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur zufolge gibt es im Vergleich zum Vortag 700 neue Corona-Infektionen und 57 weitere Todesopfer.

Berlin (dpa) - In Deutschland sind bis Sonntagabend mehr als 163.400 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 20.15 Uhr: mehr als 162.700 Infektionen). Mindestens 6728 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 20.15 Uhr: 6659).

Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

Die Reproduktionszahl lag nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) mit Stand Sonntag bei 0,74. Das bedeutet, dass zehn Infizierte etwa 7 bis 8 weitere Personen anstecken.

Nach RKI-Schätzungen haben in Deutschland rund 130.600 Menschen die Infektion überstanden. Wie für andere Länder rechnen Experten aber auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle.

Besonders hohe Zahlen registrierter Infektionen haben den Statistiken der Bundesländer zufolge Bayern mit mehr als 43.200 nachgewiesenen Fällen und mindestens 1933 Toten, Nordrhein-Westfalen mit mehr als 33.400 Fällen und mindestens 1287 Toten sowie Baden-Württemberg mit mehr als 32.300 bestätigten Fällen und mindestens 1422 Toten. Die Uhrzeit, wann ein neuer Tagesstand gemeldet wird, variiert von Bundesland zu Bundesland.

Gerechnet auf 100.000 Einwohner verzeichnet Bayern mit einem Wert von 330,4 die meisten Infektionen. Im Bundesschnitt waren es 196,6. Allerdings ist die Anzahl der erfolgten Tests pro 100.000 Einwohner in den Bundesländern unterschiedlich hoch.