Meghan Markle: Darf ein zukünftiger Royal ein transparentes Kleid tragen?

Für ihre Verlobungsfotos trug Meghan Markle ein Designerkleid von Ralph & Russo. (Bild: Reuters/Getty Images)

Sie lächeln glücklich in die Kamera und werfen sich verliebte Blicke zu – die Verlobungsfotos von Meghan Markle und Prinz Harry entzückten Royal-Fans weltweit. Allerdings gab es auch Diskussionen – nämlich über das Kleid der Schauspielerin.

Auf den offiziellen Fotos, die vom Kensington Palace veröffentlicht wurden, sieht die zukünftige Braut zweifellos bezaubernd aus. Sie trägt ein bodenlanges Kleid des Designerlabels „Ralph & Russo“, das ihren Oberkörper mit einem verzierten transparenten Stoff bedeckt. Die Meinungen darüber, ob ein durchsichtiges Material die richtige Wahl für einen künftigen Royal ist, gehen jedoch auseinander.

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Tatsache ist, dass es sich bei Markles Kleid um eine ungewöhnliche Wahl handelt. Gelten strikte Dresscodes zwar lediglich bei Hochzeiten und wichtigen Events, scheint es im Königshaus trotzdem ein paar unausgesprochene Regeln zu geben. Zu viel Haut und freizügige Outfits sind eigentlich tabu. Weil der Rock von Herzogin Kate bei einigen Anlässen zu kurz war, soll die Queen ihr sogar einen Stilberater an die Seite gestellt haben.

Die Queen und Prinz Philip bei der Verkündung ihrer Verlobung im Jahr 1947. (Bild: Getty Images)

Ob das auch bei Meghan Markle der Fall sein wird, wird sich zeigen. Allerdings ist zu Prinz William und seiner Ehefrau kein direkter Vergleich zu ziehen. Schließlich ist Prinz Harry viel weiter vom Thron entfernt als sein Bruder und dessen Kinder. Mit der bevorstehenden Geburt des dritten Kindes von Kate und William fällt Harry auf den sechsten Platz in der Thronfolge. Vielleicht herrschen deshalb bei der kleinen Familie seines Bruders strengere Kleidungsregeln als bei ihm und seiner zukünftigen Frau.

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Diana setzte für ihre Verlobungsfotos auf einen hochgeschlossenen Look. (Bild: AP Photo)

Die beiden gelten schon jetzt als besonders modernes Paar des britischen Königshauses. Der Vergleich zu älteren Verlobungsfotos zeigt jedoch einen Unterschied: Elizabeth und Philip standen im Jahr 1947 noch recht steif und ohne Körperkontakt nebeneinander. Sie trug dafür ein hochgeschlossenes Kostüm, das bis unter die Knie reichte. Und auch Diana trug beim Verlobungs-Shooting mit Prinz Charles eine Schlupfbluse und einen Blazer. William und Kate überzeugten zwar mit einem lockereren Look – Haut offenbarte dieser aber auch nicht. So ist es keine Überraschung, dass das außergewöhnliche Styling von Markle nun für Aufsehen sorgte.

Im Internet herrschen derweil geteilte Meinungen. „Ich liebe die klassische Eleganz von Kate, aber können wir uns einen Moment Zeit nehmen, um über die Verlobungsbilder und Meghans transparentes Kleid zu schwärmen? Ich liebe es“, twitterte eine Userin etwa. „Es ist weder schick noch kultiviert, ein transparentes Top für ein königliches Verlobungsfoto zu tragen“, schrieb hingegen eine andere.

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Außerdem wurde darüber diskutiert, ob es angebracht sei, ein so teures Kleid zu wählen. Der Preis soll bei umgerechnet 47.200 Euro liegen. Denn eigentlich gehört es sich für Mitglieder des Königshauses nicht, mit ihrem Reichtum zu prahlen. Ob Markle das Kleid allerdings lediglich geliehen hat, ist unklar.

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