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Mega-Einbruch! LeBron blamiert sich beim Dunk

Mega-Einbruch! LeBron blamiert sich beim Dunk
Mega-Einbruch! LeBron blamiert sich beim Dunk

Nächste Pleite nach einem Mega-Einbruch am Ende - und nun wird es langsam eng:

Ein ganz schlechtes viertes Viertel im zweiten Duell mit den Denver Nuggets hat den Rückstand der Los Angeles Lakers im Playoff-Halbfinale der NBA weiter erhöht.

Nach einer 103:108-Niederlage in Colorado steht es 0:2 aus Sicht der Kalifornier um Dennis Schröder. Der Nationalspieler erzielte in knapp 30 Minuten Spielzeit vier Punkte, kam wieder nur von der Bank.

Beste Werfer der Lakers waren Superstar LeBron James (auch 10 Assists sowie 4 Steals) und Austin Reaves mit jeweils 22 Zählern.

NBA: Lakers patzen gegen Denver - LeBron mit Slapstick-Moment

Bitter allerdings: James ging aus der Distanz erneut leer aus, produzierte sechs Fehlversuche - und sorgte in der ersten Halbzeit auch noch unfreiwillig für einen Slapstick-Moment, als er beim Dunk-Versuch freistehend den Ball verlor.

Lakers-Shooting-Guard Austin Reaves verteidigte hinterher indes seinen Mega-Star: „Er soll so viel werfen, wie er möchte. Er ist LeBron James. Wir wollen, dass er die Würfe nimmt, bei denen er sich wohl fühlt.“

Überdies blieb bei LA Anthony Davis (18 Zähler, 14 Rebounds, 4 Blocks) offensiv deutlich unter seinen Möglichkeiten.

Bei den Nuggets überragte dagegen Star-Nikola Jokic, der 23 Punkte, 17 Rebounds und 12 Assists beisteuerte.

Damit stellte der Center mit seinem siebte Triple-Double dieser Postseason auch einen uralten Rekord von Wilt Chamberlain ein.

Zum Matchwinner geriet allerdings Jamal Murray.

Kurios: Der Guard erzielte 23 seiner 37 Punkte im vierten Viertel, traf dabei fünf Würfe in Folge und wendete so noch das Blatt für seine Franchise. „Es ging um Disziplin und notwendige Anpassungen“, sagte Murray, der in den ersten drei Vierteln auf nur 14 Punkte gekommen war.

Jamal Murray überragt bei Nuggets

Drei Viertel lang hatten die Lakers fast immer vorn gelegen, waren auch mit einer Drei-Punkte-Führung in den Schlussabschnitt gegangen, ehe sie angesichts eines 20:5-Lauf der Nuggets völlig einbrachen.

Michael Malone war eine gewisse Genugtuung hinterher denn auch deutlich anzumerken:

Coach Malone frotzelt gegen Lakers - auch wegen Jokic

„Jeder hat nach Spiel 1 gesagt, dass die Lakers in einer guten Position sind“, sagte der Head Coach der Nuggets.

Und ergänzte mit Blick auf Jokic: „Niemand hat über Nikolas grandioses Spiel gesprochen. Keiner hat sich für die Nuggets oder Nikola interessiert. Heute haben wir jede Menge Mäuler gestopft und führen mit 2:0.“

Spiel drei der Best-of-seven-Serie steigt in der Nacht zum Sonntag (2.30 Uhr) in Los Angeles.

„Es liegt jetzt an uns, unseren Job zu Hause zu erledigen. Jetzt zählt nur Spiel drei“, so Lakers-Trainer Darvin Ham.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)