Nach Medienbericht: Dopingkontrolle bei Manuel Neuer vom FC Bayern München

Neuer arbeitet hart an seinem Comeback für den FC Bayern und das DFB-Team. Ein Medienbericht sorgte für eine unangemeldete Dopingprobe beim Keeper.

Manuel Neuer wurde offenbar aufgrund eines Medienberichtes Ziel einer unangekündigten Dopingprobe. Der Torhüter arbeitet derzeit intensiv an seinem Comeback für den FC Bayern München und das DFB-Team.

"So läuft das in Deutschland, dass so etwas irgendwie verbreitet wird, dass aus der Zentrale in Bonn der Anruf kommt und dann die Kontrolleure vorbeikommen", sagte Neuer im klubeigenen TV-Sender des FC Bayern.

Manuel Neuer: "Es war keine Eigenblut-Therapie"

Er spielte damit auf einen Bericht der Bild an, die vermeldet hatte, dass Neuer eine Eigenblut-Therapie erhält. Dies war aber nicht der Fall: "Es war keine Eigenblut-Therapie, sondern eigentlich eine Stammzellen-Kur, die man aus dem Knochenmark am Beckenkamm entnimmt und dann dem Knochen zufügt."

Neuer erklärt: "Das war quasi ein Aufbau, dass der Knochen einen zusätzlichen Push bekommt, weil, wenn man den Knochen dreimal gebrochen hat, wird der etwas träge und müde. Diese Kur hat super angeschlagen.“

Dopingprobe war negativ

Da die Bild allerdings von einer Eigenblut-Behandlung schrieb, sah sich das verantwortliche Doping-Institut zum Handeln gezwungen. Zu ungewöhnlicher Zeit schlugen die Kontrolleure bei Neuer auf - die Probe war allerdings negativ.