Medien: Paris will Neymar für 222 Mio. Euro holen - Barcelona dementiert

SID
Die Liste der teuersten Fußball-Transfers: Neymar-Wechsel pulverisiert Pogba-Rekord

Laut übereinstimmenden Medienberichten könnte sich ein Sensations-Transfer von Brasiliens Fußball-Superstar Neymar für 222 Millionen Euro vom FC Barcelona zu Paris St. Germain anzubahnen. Dies vermelden Medien aus Spanien, Großbritannien und Italien.
Der französische Pokalsieger, Klub von Weltmeister Julian Draxler und Torwart Kevin Trapp, soll bereit sein, die festgeschriebene Ablösesumme des 25 Jahre alten Offensivspielers von Barca zu bezahlen. Bisher teuerster Spieler der Welt ist der Franzose Paul Pogba, der für 105 Millionen Euro im vergangenen Jahr von Juventus Turin zu Manchester United gewechselt war. 
Neymar steht allerdings noch bis 2021 bei den Katalanen unter Vertrag. Er war 2013 für 86,2 Millionen Euro Ablöse vom FC Santos nach Barcelona gewechselt. In Spanien wird über ein Salär von mindestens 30 Millionen Euro per annum für Neymar plus Bonuszahlungen spekuliert, im Gespräch ist ein Fünfjahresvertrag.
Barcelonas Vizepräsident Jordi Mestre erklärte am Dienstag auf einer Pressekonferenz, Neymar werde "zu 200 Prozent" bei den Katalanen bleiben. Ähnlich deutlich äußerte sich Barca-Sportdirektor Robert Fernandez zu den Medienberichten: "Barca ohne Neymar? Das wird nicht passieren."
Der Brasilianer Neymar bildet zusammen mit dem fünfmaligen Weltfußballer Lionel Messi aus Argentinien und dem Uruguayer Luis Suarez das Star-Angriffstrio beim spanischen Pokalsieger. Erst kürzlich hatte Messi seinen Vertrag in Barcelona bis 2021 verlängert.
Am Montag hatte der neue Barca-Coach Ernesto Valverde auf einer Pressekonferenz betont: "Die besten Verpflichtungen sind die Spieler, die bereits in meinem Team sind." Besonders Barcelonas Traumtrio mit Messi, Suarez und Neymar sei ein "riesiger Faktor bei der Einschüchterung unserer Gegner", äußerte der 53-Jährige. "Messi ist ein einzigartiger Spieler und wo immer ich ihn einsetzen werde, wird er aufblühen", sagte der frühere Trainer von Athletic Bilbao.
Barcelona will in der kommenden Saison den Erzrivalen Real Madrid wieder als Meister in La Liga ablösen. Die Königlichen hatten außerdem die Champions League für sich entschieden und den Titel in der 1992/93 eingeführten Königsklasse als erster Klub erfolgreich verteidigt.