Medien: Heldt beim 1. FC Köln als Schmadtke-Nachfolger im Gespräch - Hannover-Boss Kind dementiert

Nachdem sich die Gerüchte zuletzt mehrten, meldet sich nun Horst Heldt selbst - und bestätigt das Interesse von seiner Seite am 1. FC Köln.

Der ehemalige FC-Profi Horst Heldt soll beim Bundesligisten 1. FC Köln angeblich die Nachfolge von Jörg Schmadtke als Sportdirektor antreten. Das berichten übereinstimmend die Bild-Zeitung und das Fachmagazin kicker. Schmadtke (53) hatte genau vor einem Monat am 23. Oktober überraschend beim Tabellenschlusslicht aufgegeben und dem Klub den Rücken gekehrt.

Heldt steht momentan als Sportdirektor bei Bundesliga-Aufsteiger Hannover 96 unter Vertrag, der nicht an eine Freigabe denkt.

"Ich habe von dem Gerücht gehört, aber mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Es liegt kein Angebot des 1. FC Köln vor", sagte 96-Boss Martin Kind bei Sport1 und gab außerdem zu verstehen, dass Hannover "nicht gesprächsbereit" sei: "Herr Heldt hat bei uns einen Vertrag und wir sind sehr zufrieden mit seiner Arbeit."

Noch deutlicher wurde Kind auf Anfrage der  Funke-Mediengruppe. "Horst Heldt hat mir gegenüber nur angedeutet, dass es Interesse vom 1. FC Köln gibt. Er hat mich nicht um eine Freigabe gebeten. Vom 1. FC Köln gibt es keine offizielle Anfrage", sagte er und fügte an: "Diese Sache irritiert mich schon ein wenig, weil die Kölner in der Vergangenheit bereits versucht haben, Jörg Schmadtke von uns wegzulotsen."

Der 47-Jährige soll bereits bei 96-Boss Martin Kind vorstellig geworden sein und ihn vom Interesse der Kölner unterrichtet haben. Der FC will den ehemaligen Bundesligaprofi, der nicht abgeneigt sein soll, angeblich in der Winterpause zurück an den Rhein holen.

Der im rheinischen Königswinter geborenen Heldt hat seine Profikarriere bei den Geißböcken begonnen, für die er 130 Bundesligaspiele absolvierte. Beim VfB Stuttgart startete er anschließend 2006 seine Funktionärskarriere. Bei den Schwaben arbeitete Heldt in der Folge mit Alexander Wehrle zusammen, der damals als Assistent des Vorstands agierte und heute Geschäftsführer der Kölner ist.