FC Bayern: Krisensitzung in München - Ancelotti wackelt

Die 0:3-Pleite bei PSG ist Trainer Carlo Ancelotti nun endgültig zum Verhängnis geworden. Bayern München trennte sich am Donnerstag vom Italiener.

Es war eine der bittersten Niederlagen der jüngeren Vergangenheit. Mit 0:3 hat der FC Bayern München am Mittwochabend sein Champions-League-Spiel bei Paris Saint-Germain verloren. 

Noch in der Nacht zum Donnerstag kündigte Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge auf dem Bankett im Hotel du Collectionneur "Konsequenzen in Klartextform" an. Das könnte auch für Trainer Carlo Ancelotti gelten.

Der Italiener wird sich nach der Ankunft in München in einem Gespräch vor den Bossen erklären müssen. Ein Thema dürfte dabei seine Aufstellung sein, die auch bei den Klub-Granden für reichlich Unverständnis gesorgt haben wird. Ancelotti hatte im Prinzenpark eine Startelf ohne Jerome Boateng, Mats Hummels, Franck Ribery und Arjen Robben aufgeboten.

Außerdem dürfte Hoeneß und Rummenigge die seit Ancelottis Amtsantritt fehlende sportliche Entwicklung missfallen. In der Bundesliga beträgt der Rückstand auf Borussia Dortmund bereits drei Punkte, in der Königsklasse ist der angepeilte Gruppensieg nun in weite Ferne gerückt.

Ancelotti steht somit trotz Vertrags bis 2019 intern zur Diskussion. Die SportBild berichtet gar, der 58-Jährige stehe bereits vor dem Aus. Laut kicker gehen einzelne Spieler der Mannschaft schon davon aus, dass Ancelotti Geschichte ist. So oder so: Die Pleite in der französischen Hauptstadt wird weitreichende Konsequenzen haben beim FC Bayern München.