Mediacampus: Soziale Netzwerke: ohne mich!

Für die meisten Jugendlichen sind soziale Netzwerke Alltag, doch einige machen diesen Trend nicht mehr mit

Dijana Kolak (15): Snapchat, Musical.ly, Twitter, Pinterest, Facebook, Instagram – die Nutzung dieser sozialen Netzwerke ist bei den meisten Jugendlichen eine Selbstverständlichkeit. Für mich nicht. Die Lebenszeit ist ja bekanntlich begrenzt, deshalb beschäftige ich mich lieber mit dem realen Leben und nicht in virtuellen Welten, wo Follower und Likes gezählt werden.

Vor einem halben Jahr habe ich mich ausgeloggt

Vor einem halben Jahr habe ich mich aus Instagram, Pinterest und Musical.ly ausgeloggt, WeHeartIt war schon länger nicht mehr aktuell. Die YouTube App habe ich auch gelöscht. WhatsApp benutze ich weiterhin, um Nachrichten auszutauschen oder schnell ein Foto zu schicken. Aber die Nutzungszeit ist verkürzt und ich habe viele Gruppen verlassen.

Ich war zunehmend unkonzentriert, erledigte kaum Aufgaben, war dafür aber andauernd mit meinem Smartphone beschäftigt. Auch bei Unterhaltungen, wo ich gleichzeitig mit dem Smartphone beschäftigt war, konnte ich kaum etwas behalten, so abgelenkt war ich. Kurzerhand habe ich alle sozialen Netzwerke entfernt.

Aus fünf Minuten wird plötzlich eine Stunde

Soziale Medien sind einfach Zeitfresser. Aus fünf Minuten wird plötzlich eine Stunde, das Smartphone liegt immer noch in der Hand. Mir ging es oft so, dass ich das Smartphone entsperrt habe, um etwas Bestimmtes herauszufinden und mich dann in den sozialen Netzwerken verloren habe. Das ist ja auch kein Wunder. Auf sozialen Netzwerken wird man schließlich mit Neuigkeiten überflutet. Beispiel...

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