Mediacampus: Schnell und hart: Hockey auf Inline-Skatern findet immer mehr Anhänger

Spieler beim Inline -Skaterhockey in Aktion

Wer kennt das nicht: nach der Schule nach Hause zu kommen, aber man möchte nicht sofort auf der Couch liegen, sondern sich mal so richtig auspowern.

Wer also nach einer spannenden Abwechslung sucht, sollte vielleicht mal beim Inline-Skaterhockey vorbei schauen. Der, dem Eishockey verwandte Sport, wird immer beliebter. Auf einer Spielfläche von maximal 30 mal 60 Metern spielen zwei Mannschaften mit je vier Feldspielern und einem Torwart und alles dreht sich darum, den orangefarbenen Hartplastikball im Tor des Gegners zu platzieren.

Körperspannung und Konzentration

Philip Kolander, 18 Jahre, spielt seit 9 Jahren Inline-Skaterhockey beim IHC Märkische Löwen e.V. Er verrät, warum er mit einem Sport begonnen hat, den sonst kaum einer kannte: "Ich habe mit dem Hockey angefangen, nachdem ich sämtliche Sportarten ausprobiert habe. Fußball und Handball haben mir einfach keinen Spaß gemacht. Hockey hat mich begeistert, weil es ein sehr schneller Sport ist. Es benötigt viel Körperspannung, um auf Inlinern zu fahren und sich gleichzeitig darauf zu konzentrieren mit dem Schläger den Ball zu kontrollieren." Heute spielt er als Stammverteidiger eine wichtige Rolle im Team.

Die Mannschaft um Trainer Enrico Wenzlaff, 43 Jahre, spielt in der Landesliga der BISHL (Berlin Inline-Skaterhockey Liga) und hat die Saison auf dem vierten Platz abgeschlossen. Auf die Frage, wie er dazu kam, mit 37 Jahren einen neuen und harten Sport zu betreiben, sagt er: "Wir Väter mussten immer auf unsere Söhne warten, w...

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