Deutschland und Norwegen stellen Goldrekorde ein

Deutschland und Norwegen stellen Goldrekorde ein

Bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang haben Deutschland und Norwegen bereits nach Dreiviertel aller Wettbewerbe ihre nationalen Goldrekorde eingestellt. Das "Team D" feierte den zwölften Olympiasieg durch Bobpilotin Mariama Jamanka mit Anschieberin Lisa Buckwitz, die im Medaillenspiegel führenden Norweger haben sogar schon 13 Goldmedaillen gesammelt.
Vier Tage vor dem Ende der Spiele wackeln damit sogar zwei absolute Bestmarken: Kanada hatte bei den Heimspielen 2010 in Vancouver 14 Goldmedaillen gewonnen, die USA kamen damals insgesamt auf 37 Medaillen. Norwegen sammelte am Mittwoch durch Gold und Bronze in den Teamsprints der Skilangläufer, den Erfolg der Eisschnellläufer in der Teamverfolgung und die Silbermedaille von Skirennläuferin Ragnhild Mowinckel in der Abfahrt ihre Plaketten 30 bis 33.
Das deutsche Team, das schon in 1998 in Nagano und 2002 in Salt Lake City jeweils zwölf Olympiasiege feiern durfte, hat noch vier realistische Goldchancen durch die beiden Biathlon-Staffeln, im Team-Wettbewerb der Nordischen Kombination und im Viererbob. Auch Norwegen hat noch einige Hoffnungen auf weitere Siege. Die Skandinavier holten vor 16 Jahren 13-mal Gold.