McMaster prangert Nordkorea, Syrien und den Iran als "Schurkenstaaten" an

Der Nationale Sicherheitsberater der USA, H.R. McMaster

Der Nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, H.R. McMaster, hat in seiner Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz Nordkorea, Syrien und den Iran als "Schurkenstaaten" angeprangert. "Wir wissen, dass Syrien und Nordkorea nicht die einzigen Schurkenstaaten sind, die gefährliche Waffen entwickeln und einsetzen", sagte McMaster am Samstag mit Blick auf Nordkoreas Atomprogramm und den Einsatz von Chemiewaffen in Syrien.

Auch der Iran mit "seiner Unterstützung für Stellvertreter-Milizen" müsse nun in den Blick genommen werden. Der Iran "schürt Gewalt", warf Trumps Sicherheitsberater der Islamischen Republik vor. Teheran zählt zu den Unterstützern von Syriens Machthaber Baschar al-Assad. Nach eigenen Angaben hat der Iran aber lediglich Militärberater in das benachbarte Bürgerkriegsland entsandt. In dem bewaffneten Konflikt im Jemen unterstützt der Iran die schiitischen Huthi-Rebellen.

McMaster warnte vor Massenvernichtungswaffen im Besitz gefährlicher Staaten. Die internationale Gemeinschaft müsse sich gemeinsam gegen deren Verbreitung einsetzen, dschihadistische Organisationen bekämpfen und die internationalen Grundlagen für Frieden und Wohlstand stärken. "Die Achtung der Souveränität ist überall auf der Welt in Gefahr", sagte McMaster.

s-yb/ju