Audi-Hammer? McLaren reagiert

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Audi-Hammer? McLaren reagiert
Audi-Hammer? McLaren reagiert

Ein Medienbericht hat am Montag für Aufregung in Automobil- und Motorsportkreisen gesorgt.

Das britische Magazin Autocar meldete, Audi habe den britischen Sportwagenhersteller McLaren gekauft. Die McLaren Group dementierte. Sie sei sich „eines Medienberichts bewusst, wonach sie an Audi verkauft wurde“, hieß es in einem offiziellen Statement: „Dies ist völlig unzutreffend. McLaren bemüht sich, die Meldung zu entfernen.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

Die Technologiestrategie von McLaren beinhalte allerdings "seit jeher laufende Diskussionen und die Zusammenarbeit mit relevanten Partnern und Zulieferern, einschließlich anderer Automobilhersteller", hieß es weiter, "jedoch hat sich die Eigentümerstruktur der McLaren Group nicht geändert."

Bereits Ende Oktober hatte SPORT1 berichtet, dass der Volkswagen-Konzern für seine Marken Audi und Porsche bereits Pläne für einen Einstieg in die Formel 1 habe. Während Porsche eine Zusammenarbeit mit Red Bull ins Auge fasst, könnte Audi eine Partnerschaft mit McLaren eingehen. (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Neues Motorenreglement in der Formel 1

Für beide Marken würde der Konzern - u.a. in Zusammenarbeit mit Red Bull-Powertrains - dann einen Motor entwickeln, der für das neue Reglement 2026 gebaut wird.

Das neue Motorenreglement, bei dem einfachere Antriebe eingesetzt werden sollen, soll Interessenten den Einstieg schmackhaft machen. Audi und Porsche halten sich bedeckt, grundsätzliches Interesse wurde zuletzt aber nicht abgestritten. Wie das Fachmagazin auto motor und sport zuerst berichtete, müssen sich Interessenten für den Formel-1-Einstieg bis zum 15. Dezember entscheiden.

Derzeit sind Mercedes, Ferrari, Renault und Honda werksseitig in der Formel 1 engagiert. Die Japaner, bisher Partner von Red Bull und AlphaTauri, ziehen sich aber mit dem Saisonende zurück.

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