McLaren-Boss: Alonsos Verbleib "sehr wahrscheinlich"

Fernando Alonso blieb sogar bei der Fahrerparade in Monza liegen

Fernando Alonso hat immer wieder mit einem Abschied von McLaren geliebäugelt. Zuletzt soll der Spanier seinen Verbleib sogar davon abhängig gemacht haben, ob der Rennstall weiter mit Honda-Motoren fährt.

Auch die häufigen technischen Probleme bei seinem Boliden stoßen Alonso sauer auf. So konnte der 36-Jährige nur drei seiner zwölf absolvierten Rennen zu Ende fahren. Beim Großen Preis von Italien war ihn in der vorletzten Runde Schluss.

Zudem befeuerte sein Abstecher zum IndyCar im Mai die Gerüchte um einen Abschied aus der Formel 1.


McLaren-Boss Zak Brown hält dagegen einen Verbleib Alonsos für "sehr wahrscheinlich". "Er liebt das Team und hat eine Leidenschaft fürs Fahren. Es gab zwar ein paar Gerüchte über IndyCar, aber er will in der Formel 1 bleiben", sagte Brown am Rande des Rennens in Monza.

"Er will nur, dass wir in eine konkurrenzfähige Situation kommen. Ich würde ihn auch nicht ausschließen, wenn die Dinge so bleiben, wie sie sind. Man kann nicht sagen: Wenn wir bei Honda bleiben, geht er."

Englischen Medienberichten zufolge soll McLaren bereits in der kommenden Woche die Trennung von Honda bekanntgeben.