McDonald's erholt sich - neue Beschränkungen belasten Geschäft außerhalb der USA

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CHICAGO (dpa-AFX) - Die Fast-Food-Kette McDonald's <US5801351017> hat sich im dritten Quartal im Vergleich zu den drei Monaten zuvor wieder deutlich erholt. Wegen schwächerer Geschäfte außerhalb der USA im Zusammenhang mit der Corona-Krise verzeichnete der Konzern insgesamt einen Umsatzrückgang. So sanken die Erlöse um 2 Prozent auf 5,4 Milliarden US-Dollar, wie das Unternehmen am Montag in Chicago mitteilte. Während die ausländischen Märkte rückläufig waren, konnte McDonald's in den USA auf vergleichbarer Basis zulegen. Im zweiten Quartal hatte die weitgehende Schließung von Restaurants dem Burger-Konzern das Geschäft verhagelt.

Unter dem Strich verdiente McDonald's in den Monaten Juli bis September jedoch mehr, auch dank eines Gewinns aus dem Verkauf von Anteilen an McDonald's Japan. Der Nettogewinn stieg daher um 10 Prozent auf knapp 1,8 Milliarden Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie nahm um 5 Prozent auf 2,22 Dollar zu, was über den Erwartungen der Analysten lag.

Im dritten Quartal seien nahezu alle Restaurants geöffnet gewesen, so der Konzern. Die steigenden Infektionszahlen hätten jedoch seit September zu erneuten Beschränkungen geführt, wie etwa eingeschränkte Öffnungszeiten. In vielen wichtigen Regionen außerhalb der USA seien inzwischen die Restaurants mit Ausnahme des Abhol-Service wieder geschlossen worden, unter anderem in Frankreich, Großbritannien, Deutschland oder Kanada. McDonald's geht dabei von anhaltenden Restriktionen aus, solange die Corona-Krise dauert.