McDonald’s will jetzt mit frischem Fleisch braten

Statt einer flachen, gefrorenen Frikadelle soll ab Mai frisches Fleisch in die Burger der Fast-Food-Kette – zumindest in den USA.

McDonalds ändert seine Rezeptur: Statt gefrorener Fleischpattys soll in den Burgern nun frisches Fleisch verarbeitet werden – zumindest in den USA, meldet das US-Onlineportal Business Insider am Dienstag.

Frisches Fleisch in Burgern war bisher Restaurants und der Burgerkette Wendy’s vorbehalten. Nun zieht der Konkurrent nach und verspricht dem Kunden ein „saftigeres, heißeres“ Erlebnis. US-Chef Chris Kempczinki erklärt den Schritt damit, dass sich der Fast-Food-Betreiber ständig verbessere.

Die vermeintlich kleine Änderung zieht in der Systemgastronomie massive Prozessumstellungen nach sich, die bereits vor Jahren angestoßen wurden. So müssten Lieferketten neu organisiert und die Mitarbeiter geschult werden, damit die Lebensmittelsicherheit gewährleistet sei.


Denn das wichtigste bei der Fast-Food-Kette sei nach wie vor: die Geschwindigkeit. Die Abläufe von der Bestellung bis zum fertigen Burger dürften keine Sekunde länger dauern als zuvor, heißt es in dem Medienbericht. Besonders knifflig sei die Frischfleisch-Initiative für den schnellen Service beim Drive-In. Aber McDonald’s gibt sich hier siegessicher und verkündet, das Problem gelöst zu haben.

Der Fast-Food-Betreiber ist eigentlich für seine günstigen Menüpreise bekannt. Doch die Meldung zeigt, dass das Unternehmen sein Image wandeln und auch vom Fitness- und Gesundheitsboom profitieren will.

So wirbt McDonald‘s bereits mit genfreiem Hähnchenfleisch und Kaffeespezialitäten. Laut Business Insider sollen so neue Zielgruppen angesprochen werden, die mehr Wert auf die Qualität der Nahrungsmittel legen und auch bereit sind, dafür mehr zu zahlen.