Mbappe wollte angeblich nicht zu PSG

Kylian Mbappe (r.) wechselte im Sommer von Monaco nach Paris

Er war einer der Top-Transfers in diesem Sommer: Kylian Mbappe. Die französische Sturm-Hoffnung wechselte zunächst auf Leihbasis von Monaco zu Paris St. Germain und spielt dort nun an der Seite von Neymar.

Doch nun hat der frühere Präsidentschaftskandidat des FC Barcelona, Josep Maria Minguella verraten, dass der 18-Jährige gar nicht zu PSG wechseln wollte. "Als Mbappe erfuhr, dass Neymar zu PSG geht, hat er seinem Umfeld erzählt, dass er nur bei Barcelona unterschreiben will", sagte der auch als Berater tätige Minguella dem Radiosender Cadena Cope.

Dies habe Mbappes Vater Minguella berichtet.

Ablösesumme soll bereits festgestanden haben

Selbst über die Ablösesumme soll bereits Einigkeit bestanden haben. "Barca bot für Mbappe 120 Millionen Euro Ablöse plus 30 Mio. Prämien. Er wollte unbedingt zusammen mit Messi spielen", erzählt Minguella.

Am Ende scheiterte der Deal aber, Mbappe ging nach Paris und Barcelona holte Ousmane Dembele von Borussia Dortmund. Zu Real Madrid, das auch Interesse hatte, hatte Mbappe laut Minguella nie gehen wollen.

PSG-Präsident Nasser al-Khelaifi hatte nach dem Transfer im Telegraph berichtet, dass Mbappe nicht aufgrund des Geldes nach Paris gekommen sei. "Wir haben ihm unser Projekt und unsere Ziele erklärt – und er ist Franzose, Pariser und hat den Klub im Herzen. Er wollte in Frankreich bleiben und die Farben des Landes in der Champions League vertreten. Das steckt tief in ihm drin."

Demnach wollte Mbappe also in Frankreich bleiben.