Max Verstappen: Verbleib bei Honda-Technologie kein Grund zur Sorge

Norman Fischer
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Noch ist nicht klar, mit welcher Motorentechnologie Red Bull ab 2022 in der Formel 1 antreten wird, doch sollte es trotz des Ausstiegs von Honda weiter der Motor der Japaner sein, hätte Max Verstappen kein Problem damit. "Okay, wir hatten in diesem Jahr zwei Ausfälle, aber generell haben sie gute Arbeit geleistet", betont er.

"Ich bin sehr froh, mit Honda zusammenzuarbeiten. Das sind tolle Jungs, und sie sind sehr, sehr motiviert und werden niemals aufgeben. Ich mag diese Mentalität", lobt er.

Zudem sei er grundsätzlich mit dem Honda-Motor zufrieden. Verstappen hat einen Wandel erkannt. 2019 sei man im Rennen noch deutlich stärker gewesen als im Qualifying, doch das hat sich 2020 eher in Richtung Qualifying geschoben - möglicherweise auch dank der Veränderungen beim "Party-Modus".

Er weiß, dass es vor allem im Vergleich zu Mercedes noch etwas aufzuholen gibt. Vor allem auf den Geraden fehle im Hybrid-System noch etwas. "Wir können nicht so viel Energie freigeben", sagt Verstappen. "Da müssen wir noch härter arbeiten und versuchen, das zu verbessern."

Viel Zeit bleib Honda dafür aber nicht mehr, will man bei einem möglichen Freeze konkurrenzfähig sein. Doch der ist aktuell ohnehin unwahrscheinlich: Ferrari und Renault sperren sich gegen eine Einfrierung der Technologie. Eine weitere Nutzung der Honda-Motoren rückt daher weiter in die Ferne.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.