Max Verstappen denkt an Mechaniker: 23 Rennen sind zu viel

Norman Fischer
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Mit 23 Rennen ist der Formel-1-Kalender für 2021 so umfangreich wie nie zuvor. Die Serie plant mit immer mehr Rennen, obwohl Rennställe schon jetzt unter der Last von zu vielen Rennen ächzen und warnen. Die Fahrer selbst haben dabei noch den einfachsten Job, doch auch Max Verstappen schlägt sich auf die Seite des Teams: "Ich bin kein Fan von so vielen Rennen", sagt er.

Der Red-Bull-Pilot denkt dabei vor allem an die Mechaniker: "Sie sind es am Ende, die darunter zu leiden haben, während die großen Bosse der Formel 1 einfach später ankommen und früher wieder abreisen. Für die ändert sich im Grunde nicht viel", sagt Verstappen.

Vor allem das Festhalten an den ungeliebten Triple-Headern sorgt für Kritik, weil die Teams diese strikt abgelehnt hatten, im neuen Entwurf aber trotzdem zwei davon im Kalender zu finden sind. "Ein Doppel-Header ist kein großes Problem, drei Rennen in Folge aber schon", weiß Verstappen. Denn dann bemerkt er unter seinen Mechanikern deutlich mehr Müdigkeit.

Ein mögliches Zwei-Tages-Format, wie es in Imola und unfreiwillig auch am Nürburgring zum Einsatz kam, würde dabei nicht unbedingt Abhilfe schaffen: "Wenn man mehr Rennen hinzufügt, aber einen Tag wegnimmt, dann ist es trotzdem mehr, als man normalerweise machen würde", sagt Verstappen. "Aber wenn man den gleichen Zeitplan wie mit weniger Rennen behält, dann ist es fast unmöglich."

Möglicherweise könne man im nächsten Jahr aber zumindest mit ein paar verschiedenen Formaten variieren - auch wenn Verstappen nicht weiß, was die FIA und die FOM diesbezüglich geplant haben. "Wir müssen abwarten, was sie wollen und ob es überhaupt möglich ist, die 23 Rennen im nächsten Jahr zu fahren."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.