Mavs-Pleitenserie geht weiter - Nowitzki desolat

Die Dallas Mavericks und Dirk Nowitzki kassieren die dritte Pleite in Folge

Der Aufwind der Dallas Mavericks ist endgültig vorbei: Gegen die New York Knicks kassierten die Mavs bereits die dritte Niederlage in Folge, nachdem sie zuvor vier Siege hintereinander eingefahren hatten.

Die Mavericks um den deutschen Superstar Dirk Nowitzki unterlagen den Knicks trotz einer späten Aufholjagd knapp mit 96:100 (52:56).

Wie in den letzten beiden Spielen gegen Chicago und Golden State verschlief Dallas dabei erneut die Anfangsphase und brauchte fast vier Minuten, um es überhaupt einmal auf das Scoreboard zu schaffen.

Mavericks wachen zu spät auf

Diesem Rückstand sollten die Mavs das ganze Spiel hinterherlaufen und mit knapp fünf Minuten auf der Uhr lagen sie im Schlussviertel beinahe aussichtslos mit 77:90 zurück. Mit einem 15:2-Run schaffte es Dallas zwar noch einmal auszugleichen, doch am Ende sollte es dennoch nicht reichen.

"Es ist immer die gleiche Geschichte. Wir fallen in ein frühes Loch, holen spät auf, verlieren aber trotzdem knapp. Das Fazit daraus ist: Wir müssen in der Anfangsphase besser agieren", sagte Mavs-Coach Rick Carlisle nach der Partie.

Während des gesamten Spiels waren die Mavericks nicht ein einziges Mal in Führung gegangen.

Alle Highlights aus der NBA gibt es wöchentlich in "Fastbreak - Dein NBA Week Pass". Das einzige NBA-Magazin im deutschen Fernsehen

Nowitzki und Kleber neben der Spur

Dass es nicht für den Sieg reichte, lag auch an den beiden deutschen Startern Nowitzki und Maxi Kleber, die einen schlechten Tag erwischt hatten und mit -17 bzw. -8 die schwächste Plus-Minus-Bilanzen aller Spieler hatten.

Nowitzki kam auf fünf Punkte und fünf Rebounds und traf in 23 Minuten Einsatzzeit lediglich einen seiner sieben Versuche aus dem Feld.

Kleber brachte sogar keinen seiner drei Versuche im Korb unter und verpasste es in 19 Minuten Spielzeit einen Punkt zu erzielen. Immerhin gelang Kleber aber ein spektakulärer Block gegen Knicks-Star Kristaps Porzingis.

DAZN zeigt die NBA live - jetzt kostenlosen Testmonat sichern!

Dallas kann Porzingis nicht stoppen

Abgesehen von dieser einen Szene behielt jedoch meist der lettische Knicks-Star die Oberhand. Porzingis war mit 29 Punkten der Topscorer der Partie. Auf Mavs-Seiten ragte Harrison Barnes mit 25 Punkten heraus.

Zumindest einen schönen Moment gab es für die Dallas-Fans an diesem Abend: In der Pause wurde der Ex-Maverick Derek Harper geehrt und dessen Nummer 12 unter die Hallendecke des American Airlines Center gezogen.

Die Mavericks liegen mit 13 Siegen in 41 Spielen auf dem 13. Platz in der Western Conference und damit deutlich hinter den Playoff-Rängen. Die Knicks halten im Osten mit Rang zehn den Anschluss. (Alle Tabellen der NBA im Überblick)