Matthias Sammer lobt HSV-Trainer Christian Titz: "Gefühlt auf Rang zehn"

Der HSV hat unter Titz enormen Aufwind bekommen. Sammer nennt den Zeitpunkt des Trainerwechsels zu spät und lobt den Coach für seine Arbeit.

Matthias Sammer hat bei Eurosport lobende Worte für HSV-Trainer Christian Titz gefunden. Der Interimstrainer habe allerdings zu spät bei den Hanseaten übernommen.

"Wenn der HSV das über die ganze Saison mit Christian Titz gezeigt hätte, wäre der HSV doch niemals in der aktuellen Situation", sagte Sammer.

Für ihn steht der Hamburger SV "gefühlt auf Rang zehn, gesichert". Dieses Empfinden habe Sammer aber erst seit dem aktuellen Coach: "Dieses Gefühl hat sich der HSV mit Christian Titz hart erarbeitet. Das Team hat Willen und Charakter gezeigt."

Ihm imponiere "die Herangehensweise von Christian Titz. Er verwaltet nicht, er lässt agieren. Ballbesitz, Offensive und Mut. Er lässt nicht konservativ defensiv agieren, er will nach vorne spielen".

HSV hat Chance auf Relegation

Der 47-jährige Titz hatte Mitte März übernommen und das Spiel des HSV im Anschluss deutlich umgebaut. Er feierte drei Siege und ein Unentschieden, musste aber auch drei Niederlagen hinnehmen. Am letzten Spieltag ist der HSV vom Ergebnis der Partie zwischen Köln und Wolfsburg abhängig.

Können die Hanseaten ihr Spiel gegen Borussia Mönchengladbach gewinnen und verliert der VfL zugleich, wäre der HSV in der Relegation. Sammer schloss: "Der HSV hat sich diese Chance nochmals hart erarbeitet."