Matthäus kritisiert Bayerns Transferpolitik

Matthäus kritisiert Bayerns Transferpolitik
Matthäus kritisiert Bayerns Transferpolitik

Rekordnationalspieler Lothar Matthäus fehlt ein klares Transferkonzept beim deutschen Meister Bayern München. „Bei Bayern weiß man zurzeit nicht, was bei Transfers genau los ist - da scheiden sich die Geister“, sagte der 61-Jährige bei Sky Sport.

Einerseits kauften sie Spieler und statteten diese mit hochdotierten Verträgen aus. "Und dann sagt man verdienten Spielern, die in den letzten Jahren beim FC Bayern diese Erfolgsgeschichte geschrieben haben: 'Es reicht nicht mehr für euch - euch kann man nicht mehr bezahlen bzw. wir können eure Forderungen nicht erfüllen'", kritisierte der langjährige Bayern-Kapitän.

Die Verantwortung für die Transfers beim FC Bayern tragen Vorstandschef Oliver Kahn und Sportvorstand Hasan Salihamidzic. Matthäus weiter: "Uli Hoeneß hat mal gesagt: 'Ein junger deutscher Nationalspieler muss für den FC Bayern spielen.' Das war lange Zeit Gesetz."

Doch derzeit gingen die deutschen Nationalspieler nicht mehr zum FC Bayern, dies zeige das Beispiel Nico Schlotterbeck vom SC Freiburg, der offenbar ein Angebot von Borussia Dortmund vorzieht, "obwohl der FC Bayern in der Innenverteidigung Bedarf hat", so Matthäus.

Einen Transfer von Nationalspieler Karim Adeyemi von RB Salzburg zum BVB würde der Franke begrüßen: „Das ist so ein bisschen Sancho, ein bisschen Dembele, etwas Haaland, denn er kann auch vorne zentral spielen. Ich glaube, der Spieler passt super zu Dortmund, besser als zum FC Bayern, weil er beim BVB mehr Spielzeit bekommt. [...] Ich denke, es ist für Adeyemi der bessere Schritt nach Dortmund zu gehen als zum FC Bayern.“





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