Matthäus über Sané: "Verkauf würde mich nicht wundern"

Matthäus über Sané: "Verkauf würde mich nicht wundern"
Matthäus über Sané: "Verkauf würde mich nicht wundern"

Leroy Sané steckt beim FC Bayern in einem Tief - mal wieder. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Nachdem der 26-Jährige sich unter Julian Nagelsmann zunächst gefangen hatte, fiel er zuletzt wieder in alte Muster. Sein bislang letzter Scorerpunkt in der Bundesliga datiert vom 26. Februar, als er beim 1:0-Sieg in Frankfurt traf.

Seitdem? Nicht viel. Sané saß häufig nur auf der Bank, auch Nagelsmann bekannte unlängst seine Hilflosigkeit im Umgang mit dem deutschen Nationalspieler.

Ebenso kritisch ist Lothar Matthäus. Der Rekordnationalspieler hält selbst einen Abgang für möglich. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

„Mit Sané kann man aktuell einfach nicht zufrieden sein. Ich hatte mich so gefreut, als Sané endlich die Kurve bekommen hat, gefeiert wurde und Fußball zelebriert hat“, schrieb der 61-Jährige in seiner Sky-Kolumne. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Inzwischen sei der Ex-Schalker aber „wieder an dem Punkt, an dem man nicht weiß, was eigentlich mit ihm los ist. Mich würde ein Verkauf nicht wundern“.

Ebenfalls skeptisch ist Matthäus bei Serge Gnabry, dessen Vertrag in München 2023 ausläuft. So möge er beide Spieler (Sané und Gnabry; Anm. d. Red.), „aber ich bin mir nicht sicher, ob wir sie beide noch lange in München sehen“. Sanés Kontrakt endet 2025.

Nachdruck verlieh Matthäus seinen Worten bezüglich der Ibiza-Reise einiger Bayern-Stars. So betonte er neuerlich, dass das keine Teambildung-Maßnahme sei, „sondern eine Freizeitgestaltung einiger Profis. Allein am Umstand, dass nicht die ganze Mannschaft dabei und selbst der Kapitän daheim geblieben ist, kann man erkennen, dass es hier nicht um das Team geht“.

Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge hätten - schrieb Matthäus weiter - die Truppe nach der Mainz-Pleite „niemals zwei Tage wegfliegen lassen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Julian Nagelsmann diesen Ausflug gerne gestrichen hätte“.

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