Matt Damon gar nicht gut auf Donald Trump zu sprechen

Matt Damon gar nicht gut auf Donald Trump zu sprechen

Er gehört zu den ganz Großen in Hollywood: Matt Damon. In seinen Filmen geht es oft ziemlich actionreich zu, aber der Schauspieler interessiert sich auch für Politik: An Donald Trump hat Damon nicht nur etwas wegen seiner Äußerungen zu den Vorfällen in Charlottesville auszusetzen ...

In seinem kommenden Film "Suburbicon" beschäftigt sich Matt Damon zusammen mit George Clooney mit einer Kleinstadt und den brutalen Ereignissen dort. Die kürzlichen Gewaltvorfälle in Charlottesville erinnern ihn daran. "Es ist schrecklich. Viele Leute, da schließe ich mich mit ein, erkennen gerade erst die ganzen Ausmaße des Rassismus in unserem Land und es ist viel schlimmer, als ich mir das naiverweise vorgestellt habe." Weiter heißt es: "Diese jungen, benachteiligten, weißen Jungs zu sehen, wie sie mit ihren Fackeln durch die Gegend ziehen und schreien: 'Juden werden uns nicht ersetzen!' Das hat mich schockiert. Und dann die Nacht, in der der Präsident seinen 'Viele Seiten'-Kommentar machte – das war abstoßend."

"Ich bin ganz offensichtlich sehr besorgt wegen der aktuellen Lage und dem Schaden, der unseren politischen Institutionen zugefügt wird; was er tut, ist einfach bösartig", gibt Matt Damon weiter über das Verhalten von Donald Trump zu Protokoll. "Ich denke, Jimmy Kimmel hat es am besten ausgedrückt, als er sagte, dass Trump meinte, es gäbe auf beiden Seiten gute Menschen. Dann zeigte er einen Clip, in denen die Typen schrien: 'Juden werden uns nicht ersetzen'. Ein Schnitt zurück zu Jimmy, der erklärte: 'Lasst mich eins klarstellen, wenn du in einer Gruppe stehst, die skandiert: 'Juden werden uns nicht ersetzen' und du diese Gruppe nicht sofort verlässt, dann bist du kein guter Mensch.'"

Nicht das Einzige, was Matt Damon an Donald Trump stört. Denn offenbar hat der Präsident eine ganz bestimmte Regel, wenn Hollywood für eine Drehgenehmigung in einem seiner Gebäude an die Tür klopft. Damon erklärt, dass Trump darauf bestehe, mindestens in einer Szene des Films zu sehen zu sein. Außerdem habe man ihn beim Namen zu nennen. Eine echte Zeitverschwendung, so die Meinung des "Suburbicon"-Stars.