Massenproteste gegen Waffengewalt in den USA: "Wir werden die Welt verändern"

Susanne Klaiber
Die Pennsylvania Avenue in Washington ist voll von Demonstranten
  • Schüler und Studenten haben den gigantischen Anti-Waffen-Demonstrationen in den USA beeindruckende Reden gehalten
  • Die Massendemonstrationen vom Samstag zählen zu den größten der jüngeren US-Geschichte

Knapp sechs Wochen nach dem Schulmassaker von Parkland haben in den USA Hunderttausende überwiegend junge Leute für striktere Waffengesetze demonstriert.

In Washington war auf der Pennsylvania Avenue zwischen Kapitol und Weißem Haus ein Meer von Menschen unterwegs: Allein hier waren mindestens eine halbe Million Teilnehmer erwartet worden. Das wäre eine der größten Demonstrationen seit den Protesten gegen den Vietnamkrieg.

Luft und Satellitenbilder machen deutlich, welche Menschenmassen sich allein in Washington trafen:

 “Ich habe einen Traum ...”

In kämpferischen und bewegenden Reden sagten überlebende Schüler des Blutbades der mächtigen Waffenlobby NRA den Kampf an – und Politikern, die sich von ihr im Wahlkampf unterstützen lassen.

Einer der Höhepunkte war eine Rede von Yolanda King, der kleinen Enkeltochter des vor fast genau 50 Jahren ermordeten Bürgerrechtlers Martin Luther King. “Ich habe einen Traum, dass genug genug ist”, sagte die Neunjährige in Anlehnung an die historische Rede ihres Großvaters im Jahr 1963. “Dies sollte eine waffenfreie Welt sein. Punkt.”

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