Massengräber im Irak entdeckt - ehemalige "IS"-Hinrichtungsstätte?

Im Nordirak sind auf dem Gelände einer ehemaligen US-Militärbasis mehrere Massengräber mit Hunderten mutmaßlichen Opfern der Terrormiliz „islamischer Staat“ (IS) entdeckt worden. Der

Stützpunkt al-Bakara nahe der Stadt Hawidscha sei vom IS als Hinrichtungsstätte genutzt worden, sagte der Gouverneur der Region Kirkuk, Rakan Said, nach Medienberichten. Die IS-Milizionäre hätten dort «nicht weniger als 400 Opfer» exekutiert. Demnach forderte er die irakische Regierung und die Vereinten

Nationen auf, die Massengräber zu inspizieren und die Opfer zu identifizieren.

Nordirak: Irakische Truppen entdecken Massengräber. #Hawidscha #Irak #ISIS #IS https://t.co/AubuRRqIlp pic.twitter.com/jfzv7EROnR— GT Schlagzeilen (@gtschlagzeilen) 12 novembre 2017

Anfang Oktober hatten irakische Truppen die “IS”-Kräfte aus Hawidscha vertrieben – eine der letzten größeren Städte, die sie im Irak noch kontrollierten. Inzwischen hält der „IS“ fast nur noch Gebiete im Westen des Irak, an der Grenze zu Syrien.

Mass grave with 50 bodies found in northern #Iraq's Al Hawija https://t.co/JzqrspPKfX pic.twitter.com/MJSnSW7hfl— Linda Hemby (@LindaHemby) 28 octobre 2017

Auf der anderen Seite der Grenze, im Osten Syriens,

hatte der „IS“ am Samstag die Stadt Albu Kamal fast vollständig zurückerobert. Die Grenzstadt ist strategisch wichtig, da sie die IS-Gebiete in Syrien und im Irak miteinander verbindet.

su mit dpa