Maschinenbau hofft auf längeren 'Burgfrieden' zwischen USA und China

FRANKFURT (dpa-AFX) - Deutschlands Maschinenbauer hoffen nach der Unterzeichnung des ersten Handelsabkommens zwischen den USA und China auf eine längere Phase der Entspannung. Eine weitere Eskalation im Handelsstreit sei durch die Vereinbarung vermieden worden. "Das sind gute Nachrichten für die globale Konjunktur und damit auch für den exportorientierten Maschinenbau, erklärte Ulrich Ackermann, Außenwirtschaftsexperte des Branchenverbandes VDMA am Donnerstag in Frankfurt. "Es bleibt zu hoffen, dass der Burgfrieden lange hält." Das mögliche zweite Abkommen mit komplexeren Themen werde wohl frühestens nach der Wahl des US-Präsidenten im November zustande kommen.

Die zwei größten Volkswirtschaften der Welt hatten sich in ihrem erbitterten Handelskrieg auf einen Waffenstillstand verständigt. US-Präsident Donald Trump und Chinas Vizepremier Liu He unterschrieben am Mittwoch das inhaltlich auf bestimmte Themen begrenzte Teilabkommen. Die US-Regierung betrachtet den Vertrag als die erste Phase eines umfassenden Handelsabkommens. Der Konflikt hatte die Weltkonjunktur belastet, was exportorientierte deutsche Unternehmen besonders zu spüren bekamen.