"Wie Maschinen": Warum Höwedes zu Juventus passt

Das Transferfenster ist zu, seit Mitternacht auch in Spanien. Bis zuletzt hatten sich Gerüchte gehalten, nach denen Last-Minute-Wechsel von Mesut Özil zum FC Barcelona und Julian Draxler zum FC Arsenal möglich erschienen. 

"Wir haben heute Mittag kurz gesprochen", sagte DFB-Teammanager Oliver Bierhoff nach dem 2:1-Erfolg der deutschen Nationalmannschaft gegen Tschechien in Prag.

"Da war eher noch Julian mit Paris im Gespräch. Wir haben dann auch gespaßt, ob unsere Ärzte vielleicht noch eine medizinische Untersuchung machen müssten."


Bierhoff hofft auf Ruhe

Die war letztlich nicht mehr vonnöten. Weder Draxler noch Özil sprachen am Freitagabend mit den Medien. Draxler will das am Montag im Rahmen des nächsten WM-Qualifikationsspiels in Stuttgart gegen Norwegen (ab 20.45 Uhr im LIVETICKER) nachholen.

"Jetzt hoffe ich für alle Spieler, bei denen ein kleines Fragezeichen dahinter stand, wo ihre Zukunft liegt, dass sie jetzt Ruhe finden und in den Vereinen auch gut zuschlagen", erklärte Bierhoff.

Letzteres wünscht der langjährige Italien-Legionär auch Benedikt Höwedes, der im Kreis der Nationalmannschaft explizit nicht abgeschrieben ist, auch wenn er dem aktuellen Aufgebot nicht angehört.


"Mit Juventus ist er da zum zur Zeit besten italienischen Klub mit internationalem Renommee gewechselt", befand der 49-Jährige. Höwedes sei ein "super Spieler mit super Charakter".

Bierhoff: Höwedes setzt sich durch

"Mit seinen Qualitäten passt er genau zu Juventus. Die Mannschaft lebt immer sehr von disziplinierter Arbeit. Davon, dass die Spieler sehr gut organisiert fast wie Maschinen arbeiten."

Auch auf Höwedes sei "hundertprozentig Verlass", sagt Bierhoff. "Ich bin fest davon überzeugt, dass er sich bei Juventus durchsetzen wird."