Martin Schulz' Plan für Deutschland: Den Kampf um die Macht noch nicht aufgegeben

Martin Schulz wird nur Kanzler, wenn er zwei Tabus bricht.

Martin Schulz stellt seinen Plan für „Das moderne Deutschland“ vor. Besonders kraftvoll und emotional ist sein Auftritt im Willy-Brandt-Haus, als er nicht allein über Deutschland spricht, sondern über Europa. Es gehe darum, auch den Mut zu haben zu sagen, was wichtig sei, um ein solidarisches Europa wiederherzustellen.

Er jedenfalls habe den Mut zu sagen: „Ja, ich will mehr Geld ausgeben – weil es in unserem Interesse ist.“ Als SPD-Kanzlerkandidat wolle auf die Straße gehen und für seine Vision kämpfen, auch wenn die Menschen nicht vom ersten Moment an seinen Argumenten folgen sollten.

„Hier stehe ich, ich kann nicht anders.“ Das ist eine der Botschaften, die dem Auftritt von Schulz zugrunde liegen – auch wenn der Sozialdemokrat sich nicht der berühmten Worte Martin Luthers bedient. An diesem Sonntag in Berlin wird überdeutlich: Der langjährige Europapolitiker will trotz aller Rückschläge in den vergangenen Monaten vor allem eines tun: bei sich selbst, bei den eigenen politischen Wurzeln und Überzeugungen bleiben.

Natürlich möchte Schulz dabei keinesfalls von den Bürgern als jemand gesehen werden, der einfach nur ohne Gegenleistung das Geld des deutschen Steuerzahlers in Europa verteilt. Vielmehr betont er, wer keine Flüchtlinge aufnehme oder einen ruinösen Steuerwettbewerb in Europa betreibe, verhalte sich unsolidarisch. „Ich will einen starken europäischen Haushalt“, sagt Schulz. „Wenn er aber nicht auf dem Prinzip der Solidarität...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung