Martin Rütter erklärt: Darum braucht Giovanni di Lorenzo einen dummen Hund

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Martin Rütter (Bild) hatte bei "3nach9" für Gastgeber Giovanni di Lorenzo eine ungewöhnliche Empfehlung in petto. (Bild: Radio Bremen / Frank Pusch)
Martin Rütter (Bild) hatte bei "3nach9" für Gastgeber Giovanni di Lorenzo eine ungewöhnliche Empfehlung in petto. (Bild: Radio Bremen / Frank Pusch)

Martin Rütter gilt gemeinhin als Hunde-Guru Deutschlands. In der Talkshow "3nach9" hatte er nun einen äußerst ungewöhnlichen Rat für Gastgeber Giovanni di Lorenzo parat: Er solle sich einen nicht sehr intelligenten Hund zulegen.

Er ist Chefredakteur der Wochenzeitung "Die Zeit", moderiert die Talkshow "3nach9", und doch solle sich Giovanni di Lorenzo nach Rat des Hundeexperten Martin Rütter einen "besonders doofen Hund" zulegen? In der vergangenen Ausgabe der Talksendung am Dienstagabend stellte di Lorenzo seinen Gast zu Rede, was ihn zu dieser spitzzüngigen Aussage gebracht habe. Zunächst erklärte Rütter, er glaube nicht, dass di Lorenzo "aus tiefster Seele" ein Hundemensch sei, was dieser energisch verneinte.

Der Hundeprofi begründete seine Behauptung mit einer Beobachtung, die er bei einem Redaktionsbesuch einst gemacht habe. Dem damaligen Bürohund habe der Journalist damals nur die kalte Schulter gezeigt. Das führte Rütter erneut zu dem Fazit: "Ich würde sagen, so unter zehn Prozent von kognitiver Intelligenz brauchst du. Du brauchst einen Hund, der wirklich im absolut untersten Segment ist." Das sei ein Hund, der "das Erdbeben erst bemerkt, wenn das Futter in die Spalte rutscht", scherzte Rütter.

In der letzten Ausgabe von "3nach9" begrüßte Gastgeber Giovanni di Lorenzo (Bild) unter anderem Hundeprofi Martin Rütter. (Bild: Radio Bremen / Frank Pusch)
In der letzten Ausgabe von "3nach9" begrüßte Gastgeber Giovanni di Lorenzo (Bild) unter anderem Hundeprofi Martin Rütter. (Bild: Radio Bremen / Frank Pusch)

"Dann sind Hunde die Leidtragenden"

Diese Empfehlung hatte allerdings nichts mit fehlender Wertschätzung Rütters für di Lorenzo zu tun. Sobald die Intelligenz abnehme, werde das Tier genügsamer und brauche nicht ständig neuen Input, erläuterte Rütter. Das könne durchaus positiv sein, wie er urteilte, denn: "Sobald die Hunde für die Menschen anstrengend werden, sind sie die Leidtragenden."

Dem Wunsch di Lorenzos nach einem Pudel entgegnete der 50-Jährige: "Mega, total - sofort machen." Diese Rasse würde alles mitmachen, wie er erläuterte: "Du kannst richtig Vollgas machen, aber wenn Ruhe ist, ist Ruhe." Pudel würden sich sehr stark an die Familie binden und seien in Rütters Augen "eine total unterschätzte Rasse".

Die anderen Gäste bei "3nach9" verfolgten die Unterhaltung der beiden amüsiert. Musiker Jan Delay erklärte im Anschluss, er könne sich damit voll identifizieren. Der Besitzer einer neun Monate alten Hündin meinte, sie sei nicht "die hellste Kerze am Baum". Bill Kaulitz hingegen ergriff bereits vor der Sendung Vorsichtsmaßnahmen, indem er seine Bulldogge in der Garderobe vor den strengen Blicken Rütters versteckte.

Die ganze Sendung von "3nach9" läuft am Freitag, 21. Mai, um 22 Uhr als Wiederholung im NDR.

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