"Mars"-Mission in Oman hat mit "Landungstag" begonnen

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Astronauten bei "Mars"-Simulation

Ein internationales Forscherteam lebt seit Donnerstag im Golfstaat Oman auf dem "Mars": Mit dem sogenannten Landungstag begann in der Wüste von Dhofar die "Isolations"-Phase des mehrwöchigen Experiments, mit dem die Forscher bemannte Marsmissionen vorbereiten wollen. Bis Ende Februar werden sechs "Astronauten" aus fünf verschiedenen Ländern ein Leben auf dem Roten Planeten simulieren.

An dem Projekt Amadee-18 unter Federführung des Österreichischen Weltraumforums sind Wissenschaftler aus rund 20 Ländern beteiligt. In den nächsten drei Wochen wollen sie Ausrüstung und Marsfahrzeuge testen, untersuchen, ob in einem aufblasbaren Treibhaus Gemüse wächst und herausfinden, wie sie unter den extremen Bedingungen miteinander zurechtkommen.

Bei Problemen sind sie auf sich allein gestellt, einziger Kontakt nach außen ist das Kontrollzentrum in Innsbruck. Zudem kann die Feldcrew in Oman nur mit zehnminütiger Verzögerung mit dem Kontrollzentrum kommunizieren, um auch diesen Aspekt einer Mission zum Roten Planeten realitätsnah nachzustellen. Den Großteil des rund eine halbe Million Euro teuren Projekts finanzierten Partner aus der Industrie und private Spender.