Marketing-Wettbewerb: Designs von Studentinnen werden auf Kölner Werbeflächen gezeigt

Die Viertsemester sollten eine digitale und analoge Werbekampagne entwerfen.

„Hut ab“, sagte Annett Polster, Geschäftsführerin des Stadtmarketing Köln, angesichts der Entwürfe, die Studenten der Macromedia Hochschule im Rahmen eines Plakatwettbewerbs eingereicht haben. Schließlich sei es für die Studenten der erste Einblick in das echte Berufsleben gewesen. Die Siegerideen des Wettbewerbs wurden am Dienstag im Mediapark ausgezeichnet.

In Zusammenarbeit mit Ströer und dem „Start-Up-Inkubator“ Startplatz hat das Stadtmarketing Köln den Wettbewerb für Medienkommunikationsdesign-Studenten der Hochschule Macromedia ausgeschrieben. Die Viertsemester sollten eine Werbekampagne mit Plakaten und digitalen Werbeflächen entwerfen und so ihr theoretisches Wissen in die Praxis umsetzen. Das Besondere: Die Siegerentwürfe werden auf je 80 bis 100 Werbeflächen in Köln ausgestellt. „Die praktischen Arbeiten der Studenten sollen nicht einfach in der Schublade versinken“, sagt Hermann Meyersick, Geschäftsführer von Ströer. Die Teilnehmer arbeiteten dafür wie in einer richtigen Agentur.

Siegerplakat ist schlicht, aber prägnant

Die Gewinner auszuwählen, sei keine leichte Entscheidung gewesen, so Polster. In jedes Projekt sei „eine Menge Herzblut reingesteckt worden.“  Das Siegerplakat für Stadtmarketing ist schlicht, aber prägnant, gehalten. Das Wort „Me“ (englisch „Mich“) ist in großen Lettern abgedruckt und spiegelt sich nach unten zu dem Wort „We“, also „Wir“.

Es betont die Gemeinsamkeit vom Engagement des Einzelnen mit dem der Firma. Die jungen Designerinnen Emily Gelbert und Manja Engel, beide 22 Jahre alt, waren von ihrem Entwurf von Anfang an überzeugt. „Aber mit dem Sieg haben wir nicht gerechnet“, sagt Gelbert. „Das ist ja grade das Schöne“, fügt Engel hinzu. „Wir sind total stolz, dass unser Plakat bald in der ganzen Stadt zu sehen ist.“

Gewinner-Designs werden ab Juli auf Werbeflächen gezeigt

Auch für Jennifer Wirth (23) und Lisa Friederes (21), die Siegerinnen des Entwurfs für Startplatz, ist es „eine große Ehre“, sagen die Beiden noch etwas ungläubig. Ihr Plakat zeigt das Gebäude der Firma im Mediapark als Skizze. Denn „jede Idee und jedes Start-Up fängt mit einer Skizze an“, sagt Wirth.

Für die Kampagne haben die Studentinnen außerdem eine interaktive, große Karte entworfen, auf der zum Beispiel Passanten in Einkaufsstraßen die Skizze weitermalen können. Zusätzlich haben sie Postkarten mit dem Hashtag „teampower“ und Posts für soziale Medien konzipiert. Nicht nur für die beiden Studentinnen war der Wettbewerb eine besondere Möglichkeit: „Ohne den Wettbewerb hätte sich Startplatz keine Plakataktion leisten können“, sagt Geschäftsführer Lorenz Gräf. „Wir sind sehr dankbar für die Möglichkeit.“

Beide Designs werden etwa ab Juli auf Werbeflächen der Firma Ströer zu sehen sein....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta