Mark Zuckerberg und Co. legen sich mit Donald Trump an

Mark Zuckerberg und Co. Legen sich mit Donald Trump an

Schon von mehreren Seiten wurde immer wieder betont, dass die Flüchtlings- und Einwanderungspolitik von Donald Trump gegen das amerikanische Prinzip ist. Denn Immigranten waren es, die das Land einst groß machten. Das sehen auch die führenden Köpfe wichtiger Tech-Unternehmen aus dem Silicon Valley so. Mark Zuckerberg und seine Kollegen möchten dem Präsidenten den Kopf waschen.

Donald Trump will das von Barack Obama 2012 ins Leben gerufene Deferred Action for Childhood Arrivals (DACA) wieder in der Versenkung verschwinden lassen. Das DACA schützt Kinder von illegalen Immigranten unter bestimmten Umständen vor einer Abschiebung. Der Präsident fährt weiter eine harte Linie in der Flüchtlingspolitik, soll aber nun unter anderem von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, Microsoft-CEO Satya Nadella, Google-Mitgründer Sergey Brin und Uber-CEO Dara Khosrowshahi umgestimmt werden.

Koordiniert von Mark Zuckerbergs Arbeitsgruppe zum Thema Immigration, wurde auf "FWD.us" ein offener Brief gepostet, der die DACA unterstützen und Donald Trump eines besseren belehren soll. Hunderte Tech-CEOs haben das Schriftstück unterzeichnet, darunter eben auch so prominente Namen wie Google, Amazon, Lyft, Twitter, Snap und Facebook. Im Brief selbst heißt es: "Träumer sind wichtig für die Zukunft unserer Firmen und unserer Wirtschaft. Mit ihnen wachsen wir und schaffen neue Jobs. Sie sind einer der Gründe, warum wir unsere weltweite Wettbewerbsführung weiterführen können."

Trump soll aber nicht nur mit leeren Worten überzeugt werden, in dem Brief werden auch Fakten auf den Tisch gelegt. Laut einer Statistik würden mehr als 97 Prozent dieser Träumer/Immigranten die Schule besuchen, 5 Prozent sein als Angestellte tätig, weitere 5 Prozent haben ihr eigenes Business gegründet, 65 Prozent haben ein Fahrzeug gekauft und 16 Prozent ein Haus. Dazu kommt, dass 72 Prozent der unter den Top 25 erfolgreichsten Firmen Angestellte haben, denen durch DACA geholfen wurde.

Bild-Coypright: Nam Y. Huh/AP Photo