Mario Götze über APOEL-Spiel: "Das darf uns nicht passieren"

Borussia Dortmund hat mit dem enttäuschenden Unentschieden gegen Nikosia nur noch wenige Chancen aufs Weiterkommen. Die Spieler sind selbstkritisch.

Mario Götze ist nach dem 1:1-Unentschieden Borussia Dortmunds in der Champions League gegen APOEL enttäuscht. Mitspieler Sokratis stellt sich schützend vor Roman Bürki.

"Wir hatten viel Ballbesitz, viele Torschüsse, viele Standards, wir hätten einfach mehr daraus machen müssen", stellte Götze im Anschluss an das enttäuschende Ergebnis auf Zypern fest. Der BVB wird mit großer Wahrscheinlichkeit nicht das Achtelfinale der Königsklasse erreichen.

Somit zeigte sich der Mittelfeldspieler wenig erfreut: "Im Endeffekt wissen wir um unsere Tabellensituation in der Champions League, wir wollten hier drei Punkte holen, das ist uns nicht gelungen, das müssen wir uns ankreiden, das darf uns nicht passieren."

Bürki? "Habe auch schlechte Tage"

Hätte Dortmund gewonnen, so Götze, "wäre alles gut gewesen." So wurde aber nur ein Rückstand wettgemacht: "Wir haben gewollt, wir haben getan, haben nochmal alles versucht in den letzten Minuten. Wir wussten, dass es kein einfaches Spiel wird. Wir wussten, dass sie tief stehen, wir wussten, dass der Platz schwierig zu bespielen ist."

Ähnlich wie Mitspieler Sokratis wollte Götze aber keine Ausreden finden. Der Grieche war auch nicht dazu bereit, die Schuld auf Torhüter Bürki zu schieben, der beim 0:1 keine gute Figur machte: "Ich habe auch schlechte Tage. [...] Wir haben wegen ihm auch schon viele Spiele gewonnen. Also für mich ist das kein Problem."

Sokratis: "Ich war nervös"

Weitere Äußerungen wollte er lieber Trainer Peter Bosz überlassen: "Ich glaube, dass ist die Aufgabe der Trainer. Ich glaube, dass es Roman gut gemacht hat. Er ist ein sehr guter Torwart. Jetzt muss jeder dem anderen helfen, damit wir weiterkommen. Das nächste Spiel ist wichtig."

Sokratis erzielte den wichtigen Ausgleich, wenig später scheiterte Dortmund am Aluminium. "Aber am Ende halt zu wenig", stellte der Verteidiger fest. Zwischendurch stritt er sich mit Marc Bartra. Das sei aber abgeschlossen: "Ich war nervös. [...] Das passiert im Fußball. Kein Problem, wir sind Freunde."