Marine Harvest: Drei unschöne Nachrichten – was macht die Aktie?

Thorsten Küfner
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Marine Harvest: Drei unschöne Nachrichten – was macht die Aktie?

Die Aktie des weltgrößten Zuchtlachsproduzenten Marine Harvest befindet sich nach der Rekordjagd im Frühjahr aktuell weiter in der Konsolidierungsphase. Dies ist auch wenig verwunderlich, da die Investoren in den vergangenen Handelswochen einige klar negative Meldungen schlucken mussten.

So sind aus einer Anlage in Chile rund 900.000 Lachse ausgebrochen. Der Schaden dürfte sich dem Unternehmen zufolge auf etwa 14 Millionen Dollar belaufen. Derweil hat ein Brand die Zuchtanlage nahezu die komplette Zuchtanlage Kritsen zerstört.

Lachspreise im Rückgang
Darüber hinaus sind die Lachspreise zuletzt wieder spürbar gefallen. Diese zeigten sich zwar auch in der Vergangenheit oftmals sehr volatil und der jüngste Rückgang stellt auch noch keinen Grund zu erhöhter Sorge dar. Dennoch beschert der Preisrückgang der Marine-Harvest-Aktie natürlich alles andere als Rückenwind.

Aktie bleibt langfristig betrachtet unverändert attraktiv

Es wird immer wieder kleinere und mitunter auch größere Rückschläge für Marine Harvest geben. Die Mittel- bis langfristigen Aussichten für den Weltmarktführer in einem attraktiven Markt bleiben aber gut. Anleger können daher weiter investiert bleiben. Der Stopp sollte bei 13,10 Euro belassen werden.