Mariendorf: Traber mit den richtigen Beziehungen

Der Mann mit dem goldenen Helm: Michael Nimczyk

Berlin.  Erfolg ist ja immer auch Kopfsache. Das sieht man bei Michael Nimczyk auf den ersten Blick. Der Trabrennfahrer trägt bei den Rennen stets einen goldenen Helm – traditionell die Auszeichnung für den erfolgreichsten Fahrer des Vorjahres. 150 Saisonsiege standen am Jahresende 2016 für Nimczyk zu Buche, niemand in Deutschland schaffte mehr. Es war bereits das vierte Fahrerchampionat in Folge für ihn, das sechste insgesamt – und das, obwohl Nimczyk mit 31 Jahren noch zu den Jüngeren im Sulky gehört. Auch in diesem Jahr führt er die Championatswertung bereits wieder deutlich an. "Für mich bleibt jeder Sieg immer noch etwas Besonderes", sagt er. "Die Kunst liegt nicht darin, nach oben zu kommen, sondern oben zu bleiben."

Auf der Mariendorfer Trabrennbahn ist Michael Nimczyk Stammgast. "Es ist über die Jahre so etwas wie meine Heimatbahn geworden", sagt er. Beinahe zu jedem Renntag kommt er aus Willich in Nordrhein-Westfalen herüber, so auch am Sonntag (14 Uhr) zum Buddenbrock-Rennen. Es ist eine der wichtigsten Veranstaltungen des Jahres in Mariendorf, dotiert mit insgesamt 75.000 Euro.

Lasbeks Pferde sind Favoriten

Es gilt zudem als absoluter Wahrsager: Wer das Buddenbrock-Rennen gewinnt, geht Ende des Monats als Favorit in die Derby-Woche. In diesem Jahr werden neben dem Lauf der Hengste und Wallache wegen des großen Interesses der Besitzer gleich zwei Stutenläufe ausgetragen.

Favorisiert sind bei beiden Geschlechtern die Pferde des Gestüts Lasbek: Bei den Stuten ist es Miss Godiva, b...

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