Mariah Carey: Wird ihre Neujahrsshow erneut ein Desaster?

 

Mariah Carey bei ihrer Neujahrs-Show am Times Square 2016 (Bild: Greg Allen/Invision/AP Photo)

Mariah Carey darf nochmal ran: Nachdem ihre Silvester-Performance letztes Jahr am Times Square in New York City zum Desaster wurde, steht sie auch dieses Jahr auf der Bühne. Gefahrenpotenzial für einen Reinfall ist auch 2017 vorhanden.

Es hätte ein fulminantes Spektakel werden sollen, brachte ihr aber jede Menge Spott und Kritik ein: Mariah Careys Neujahrsshow am Times Square letztes war mit Sicherheit kein Highlight in der Karriere der Diva. Denn nicht nur, dass Mariah nur zum Playback ihre Lippen bewegte – sie tat das auch noch zum falschen Song. Carey selbst wies jede Schuld von sich und erzählte, sie hätte Probleme mit dem Audio und speziell ihrem In-Ear-Monitoring gehabt. Zudem schob sie damals der verantwortlichen Produktionsfirma Dick Clarke Productions die Schuld in die Schuhe – diese hätten sie absichtlich sabotiert. Das führte beinahe zu einem Gerichtsprozess zwischen den beiden Parteien.

Zur Erinnerung, wie das ganze damals aussah:

Neues Jahr, neue Chance: Zum Jahreswechsel tritt Mariah erneut auf – und auch hier ist wieder mächtig Risikopotenzial vorhanden. Wie die US-amerikanische Nachrichtenseite „TMZ“ berichtet, wird Carey heute zwei Songs (darunter ihr Hit „Hero“) singen – und muss anschließend binnen kürzester Zeit von der Bühne zum Moderationsspot von Moderator Ryan Seacrest wechseln. Das Problem: Die Strecke von A nach B ist ein ganz schönes Stück lang.

Für ihre letztjährige Show musste der Popstar jede Menge Kritik einstecken. (Photo by Greg Allen/Invision/AP Photo)

 

Die Lösung: Carey wird auf einem Sessel durch die Gegend gerollt. So eine Diva geht schließlich auch nur ungern zu Fuß. Bereits bei einem Konzert in Las Vegas ließ sich die 47-Jährige auf einem Stuhl zur Bühne rollen. Was in New York allerdings etwas unangenehmer wird als in Las Vegas: Die kalten Temperaturen.

Eines wird es dieses Jahr jedenfalls ganz sicher geben: einen ausführlichen Soundcheck. Laut der Produktionsfirma Dick Clarke Produktions hatte die Sängerin letztes Jahr darauf nämlich so gar keine Lust gehabt haben – wie die Geschichte ausging, wissen wir.