Marco Russ überlegt sich Amerika-Wechsel

Frankfurts Marco Russ überlegt sich einen Wechsel nach Amerika. Er könnte sich aber durchaus auch vorstellen, in der Bundesliga zu bleiben.

Marco Russ ist in der laufenden Saison kaum mehr gefragt. Der Verteidiger von Eintracht Frankfurt macht sich Gedanken bezüglich den letzten Jahren seiner Karriere.

"Seit drei, vier Jah­ren schwebt mir Ame­ri­ka im Kopf herum. Das ist ein Land, das mir ex­trem gut ge­fällt", gibt Russ in der Bild an. Der 32-Jährige steht in Frankfurt noch bis 2019 unter Vertrag, wurde zuletzt aber kaum mehr gebraucht. Knapp 400 Minuten sammelte er in der laufenden Saison.

Ein Wechsel im Winter ist allerdings kein Thema. Russ denkt nicht nur an seine Kinder, sondern auch an die Eintracht: "Mein Be­ra­ter muss nicht los und mir einen neuen Klub su­chen. Es ist ja nicht so, dass ich wech­seln will, weil ich hier un­zu­frie­den bin."

Russ denkt an Zeit nach der Karriere

Vielmehr hält sich Russ die Option USA offen - so wie vieles andere auch: "Es gibt schon zwei, drei Ge­dan­ken für das Leben da­nach. Ich habe auch schon mit Fredi Bobic dar­über ge­re­det. Was sie sich vor­stel­len könn­ten für die Zu­kunft. Aber ich weiß noch nicht, wo ich mich sehe. Wo ich mich wohl füh­len würde."

Vorerst ist nur eines klar: Bis 2019 spielt Russ auf jeden Fall. Auch eine Verlängerung wäre möglich: "Das könn­te ich mir auch vor­stel­len. So lange mein Kör­per das mit­macht, ich mich fit fühle und Spaß habe, denke ich noch lange nicht ans Auf­hö­ren.“