Marathon: Tola verpasst Titelverteidigung in Hannover - Kipkemoi stark in Rotterdam

Marathon: Tola verpasst Titelverteidigung in Hannover - Kipkemoi stark in Rotterdam

Lokalmatadorin Fate Tola (30) hat die erhoffte Titelverteidigung beim Marathon in Hannover verpasst. Beim Sieg der Kenianerin Agnes Kiprop (2:32:35 Stunden) musste die EM-Achte über 5000 m, die damals in Amsterdam erstmals für Deutschland starten durfte, bereits vor Halbzeit aufgeben. Im Vorfeld hatte Tola über eine leichte Erkältung geklagt.
Bei den Männern setzte sich Mitfavorit Seboka Negussa (2:09:44) durch. Für Aufsehen sorgte der Zweitplatzierte Michael Njenga aus Kenia, der kurz vor dem Ziel stürzte und auf allen vieren über die Linie krabbelte. Bei den zeitgleich ausgetragenen deutschen Meisterschaften im Halbmarathon sicherten sich Karsten Meier (65:22/Braunschweig) und Franziska Reng (74:14/Regensburg) die Titel.
Bei den ersten großen Rennen über die 42,195 km in Europa sorgte Debütant Kenneth Kipkemoi in Rotterdam für das beste Ergebnis. Der Äthiopier war nach 2:05:44 Stunden nicht zu schlagen. In Rom benötigte der Kenianer Cosmas-Jairus Kipchoge 2:08:03 Stunden, bei den Frauen machte Rahma Tusa (2:23:46/Äthiopien) ihren dritten Sieg in Serie perfekt.
Der prestigeträchtige Lauf in Paris war komplett in kenianischer Hand: Bei den Männern gewann Paul Lonyangata (2:06:25), zudem holte seine Landsfrau Betsy Saina (2:22:56) den Titel. Um für ein gemeinsames Finish von Männern und Frauen zu sorgen, hatten die Organisatoren einen neuartigen Start geplant. Saina und Co. waren mit 16 Minuten und 26 Sekunden Vorsprung vor den Herren ins Rennen geschickt worden, die Differenz der Siegerzeiten von 2017.